Nachrichten zum Thema Presseecho
10.11.2015 in Presseecho von Helen Heberer | Politik muss menschlich sein.
Mehrfach ausgezeichnete Solistin und Kammermusikerin
Prof. Ronith Mues (Harfe) gibt ihr Antrittskonzert unter Mitwirkung von Helen Heberer MdL
Frau Ministerin Theresia Bauer MdL hat entschieden an der Musikhochschule Mannheim das Landeszentrum für Dirigieren einzurichten. Komplementär dazu verstärkt die Hochschule ihren Orchesterschwerpunkt durch neue Professuren für Harfe und Tuba. Ronith Mues studierte bei Prof. Maria Graf an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin sowie in der Meisterklasse von Prof. Xavier de Maistre an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Neben der Aufnahme in die 50. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler und der Auszeichnung als Stipendiatin des Deutschen Musikrats erhielt sie erste Preise beim Concours International de Harpe A.S.T.H. in Lyon (Frankreich), beim Wettbewerb der Deutschen Harfenvereinigung und beim internationalen Instrumentalwettbewerb Rovere d‘Oro (Italien). Als Solistin und Kammermusikerin spielte sie u. a. beim Lucerne Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen und dem Rheingau Musikfestival. Seit 2007 ist Ronith Mues Soloharfenistin des Konzerthausorchesters Berlin. Gastengagements führten sie zu den Berliner Philharmonikern, zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks u. a. Vor ihrer Berufung auf die Professur in Mannheim unterrichtete sie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Am 9. November stellt sich Ronith Mues mit ihrem Antrittskonzert dem Mannheimer Publikum um 20 Uhr im Rittersaal vor. Partnerin von Prof. Mues bei der Veranstaltung ist Helen Heberer MdL. Die Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses kehrt in ihren alten Beruf als Sprecherzieherin und Theaterpädagogin zurück und wird Texte von Bouilly, Verlaine
26.10.2015 in Presseecho von Helen Heberer | Politik muss menschlich sein.
Tag des offenen Denkmals in Mannheim
Mannheim/Metropolregion Rhein-Neckar. Unter dem Motto „Handwerk, Technik, Industrie“ lädt die Stadt Mannheim am Sonntag, 13. September, zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals ein. Auftakt ist um 11 Uhr in der Alten Sternwarte, A 4, 6.
Erster Bürgermeister und Immobiliendezernent Christian Specht wird die Veranstaltung dort gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten und Initiatorin des „Aktionsbündnis Alte Sternwarte Mannheim“, Helen Heberer, offiziell eröffnen.
„Die Alte Sternwarte ist ein ganz besonderer Bau, sowohl architektonisch als auch kulturhistorisch“, berichtet Christian Specht. „Wir haben sie für die diesjährige Eröffnungsveranstaltung aus zwei Gründen ausgesucht: Zum einen wegen des weitgehenden Abschlusses der denkmalgerechten Sanierung, zum anderen wegen ihres Bezugs zum diesjährigen Motto. Denn die Sternwarte stellt ein einzigartiges Zeugnis der Astronomie, Geodäsie und Meteorologie dar.“
Die 1772 bis 1774 erbaute Sternwarte ist ein technisches Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung. Im baden-württembergischen Denkmalschutzgesetz wird sie der höchsten Kategorie zugeordnet. Seit April 2013 wird sie aufwändig saniert. Die Außenfassade ist fertig, aktuell laufen die Arbeiten im Inneren des Gebäudes. Kosten insgesamt: rund 2 Millionen Euro. Diese werden von der Stadt Mannheim, aber auch vom Regierungspräsidium, vom Land und Bund, von Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen getragen. „Dass wir in unsere Kulturdenkmäler investieren, ist wichtig. Schließlich sind sie, im wahrsten Sinne des Wortes, ein elementarer Baustein für die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt“, so Specht. „Leider haben wir in Mannheim nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr viele solcher geschichtsträchtiger Gebäude. Umso mehr ist es unsere Pflicht, diese zu erhalten.“
Ab November 2015 soll die Sternwarte illuminiert werden, was durch den Verein Stadtbild finanziert wird. Bei der Sanierung der Sternwarte waren zahlreiche Handwerksfirmen und Restauratoren einbezogen. Achim Bauer vom Mannheimer Stuckateurbetrieb Bauer sowie der Restaurator Roger Thamm stehen den Besucherinnen und Besuchern am Tag des offenen Denkmals für Fragen zur Verfügung. Barbara Ritter, Vorsitzende des Vereins Rhein-Neckar-Industriekultur, wird einen Kurzvortrag zum bundesweiten Schwerpunktthema „Handwerk, Technik, Industrie“ halten.
Insgesamt verfügt die Stadt Mannheim über rund 2800 Bau- und Kulturdenkmäler. Neben der Alten Sternwarte können Besucherinnen und Besucher am Tag des offenen Denkmals noch 27 weitere historische Mannheimer Gebäude besichtigen. Dazu zählen, passend zu den Motto-Aspekten „Technik und Industrie“, unter anderem die erste Mannheimer Dampfmühle der Familie Kauffmann am Verbindungskanal, das Alte Klärwerk auf der Friesenheimer Insel oder der RNV-Betriebshof Käfertal, wo Fahrten mit der historischen Straßenbahn angeboten werden.
Als Vertreter des Mottos „Handwerk“ öffnen unter anderem verschiedene Gotteshäuser ihre Türen, darunter die Schlosskirche, die Johanneskirche und die Konkordienkirche. Die Alte Schmiede in Feudenheim lädt ein, ebenso wie das derzeit aufwändig sanierte städtische Textilkompetenzzentrum in C 4, 6, in dem der Steinmetzbetrieb Eschelbach und die beiden Kunstschmiede Traubel/Wilperath ihre Arbeit erläutern. „Ich danke allen Beteiligten und insbesondere auch allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Engagement zum Gelingen dieses Tages beitragen“, betont Erster Bürgermeister Christian Specht.
Der Tag des offenen Denkmals findet in Mannheim bereits zum 21. Mal statt und hat sich zu einem wahren Besuchermagneten entwickelt, zu dem allein im letzten Jahr rund 5500 Besucher gekommen sind. Das Gesamtprogramm der Veranstaltung ist auf der Webseite der Stadt Mannheim und unter w w w. denkmalschutz. de zu finden.
© http://www.mrn-news.de/2015/09/07/mannheim-tag-des-offenen-denkmals-in-mannheim-2-213407/
14.10.2015 in Presseecho von Helen Heberer | Politik muss menschlich sein.
Mehr als 40.000 Euro für die Sanierung der "Alten Sternwarte"
24.09.2015 in Presseecho von Helen Heberer | Politik muss menschlich sein.
Sie kämpfen für die Musik
Ehrungen: Kammerorchester zeichnet Weiss und Heberer aus
Prof. v. Hoyningen-Huene ehrt Dr. Weiss (l.) und Helen Heberer (r.). © Gefäller
Die Skulptur, geschaffen von Prof. Thomas Duttenhöfer von der Darmstädter Künstlerkolonie, wurde erst zwei Mal vergeben. Doch nun überreichte sie Prof. Dr. Dietmar von Hoyningen-Huene, der Vorsitzende des Trägervereins des Kurpfälzischen Kammerorchesters, gleich doppelt: Mit Helen Heberer und Dr. Adelheid Weiss erhielten zwei Frauen an einem Abend im Rittersaal des Schlosses den selten vergebenen Ehrenpreis des Kurpfälzischen Kammerorchesters.
Die Damen seien "zwei besonders verdienstvolle Persönlichkeiten", die nach dem Ausstieg des Landes Rheinland-Pfalz aus der Förderung des Orchesters im "Schulterschluss" dessen Existenz gerettet hätten, äußerte sich Hoyningen-Huene "von Herzen dankbar". Heberer und Weiss sei es gelungen, nach einer Überbrückungsfinanzierung durch die Hector-Stiftung eine Erhöhung der Mittel sowohl bei der Stadt als auch im Land zu erreichen.
Förderverein übernommen
Heberer habe als Vorsitzende des Ausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kunst im Landtag und als langjährige kulturpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion einen "besonders guten Zugang" zum zuständigen Ministerium genutzt, um dort für die Erhöhung der Mittel für das Orchester zu kämpfen. Heberer sei aber auch im Vorstand des Fördervereins und habe bei Benefizkonzerten mit der Übernahme von Sprecher-Rollen an den Auftritten des Orchesters mitgewirkt.
Weiss wiederum habe "durch ihre vielfältigen Kontakte zur Kultur und Politik in der Stadt und Region für die Zustimmung der CDU-Fraktion zur Erhöhung der städtischen Mittel im Gemeinderat gesorgt". Nach dem plötzlichen Tod des Vorsitzenden des Fördervereins 2012 erklärte sie sich zudem bereit, als bisherige stellvertretende Vorsitzende die Leitung zu übernehmen, und gab das Amt dann, nach ihrer Wahl in den Gemeinderat, an ihren Mann ab. Damit nehme "die ganze Familie ein wichtiges und wertvolles bürgerschaftliches Engagement wahr", würdigte Hoyningen-Huene das Engagement. pwr
© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 24.09.2015
23.09.2015 in Presseecho von Helen Heberer | Politik muss menschlich sein.
Bürgermeister lobt „gelungene Gebäuderestaurierung“
Innenstadt: Hotel Kleiner Rosengarten offiziell eröffnet / „Symbiose aus historischer Bausubstanz und moderner Ausstattung“
Helen Heber und Lothar Quast (r.) gratulierten Roland Oparaku. © jan
Viel ursprüngliche, großbürgerliche Bausubstanz hat Mannheim leider nicht mehr. Umso mehr freut sich die Stadt, wenn ein Gebäude nach einer aufwendigen Renovierung in seiner einstigen Herrlichkeit erstrahlt. "Das ist Ihnen auf eine großartige Art gelungen", bescheinigte Baubürgermeister Lothar Quast dem Inhaber des Kleinen Rosengartens in U 6, 19. Nach zweijähriger Renovierung des einstigen Wohngebäudes aus dem Jahr 1890 eröffnete Roland Oparaku ein Vier-Sterne-Hotel. Zuvor hatte er dem Restaurant im Erdgeschoss ein neues Gesicht verpasst.
Die ersten Gäste machten bereits Bekanntschaft mit den großzügigen hellen Räumen, deren Decken ursprünglicher Stuck ziert. Nun also die offizielle Eröffnung mit einem üppigen Imbiss. Zu den Gratulanten gehörten neben dem Bürgermeister auch die Landtagsabgeordnete und Stadträtin Helen Heberer, zahlreiche Geschäftsleute aus umliegenden Firmen, aber auch etliche Stammgäste.
"Wir erleben in den letzten Jahren eine deutliche Aufwertung der Quadrate", freute sich Quast und stellte den Kleinen Rosengarten in eine Reihe mit den großen Vorhaben auf Q 6/Q 7, dem Quartierplatz in T 4/T 5 und dem Umbau der Planken. "Die sorgfältig durchdachten Projekte mit qualitätsvoller Architektur tragen in besonderem Maße zur baukulturellen Stärkung unserer Stadt bei", betonte der Bürgermeister mit Blick auf den Kleinen Rosengarten.
Wie berichtet, entstanden aus den ursprünglich zwölf Wohnungen 25 Hotelzimmer und ein Tagungsraum für 20 Personen. "Eine gelungene Symbiose aus historischer Bausubstanz und moderner Ausstattung", urteilte Quast. Das Restaurant verfügt über eine großzügige Terrasse. Stolz zeigen Petra Rambow und Roland Oparaku den Gästen den ausgebauten Keller. Dort hat das Paar eine Vinothek und eine Whiskeylounge eingerichtet. Viele anerkennende Worte gab es von den Gästen der Feier. jan
© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 23.09.2015
14.09.2015 in Presseecho von Helen Heberer | Politik muss menschlich sein.
Ein Schmuckstück für die Stadt
Tag des offenen Denkmals: Eröffnungsveranstaltung in der Alten Sternwarte / 28 historische Führungen und Rundgänge
"Ich interessiere mich für Kunst und Kultur. Da will man sich hier einmal umschauen", sagt Carsten Kremer. Zusammen mit seiner Freundin Marilena Scorciapino will er einen ersten Blick in die mittlerweile auch im Inneren in Weiß erscheinende Alte Sternwarte werfen. "Sonst kommt man doch nicht hier herein. Das muss man ausnutzen," meint Marilena. Geduldig stehen sie in der Schlange und warten, dass sie auch einen Blick und von oben herauswerfen können. "So schön haben wir uns das gar nicht vorgestellt," freuen sich die Zwei.
Erster Bürgermeister Christian Specht gibt zuvor den offiziellen Startschuss für den Tag des offenen Denkmals. 28 historische Gebäude sind für Interessierte diesmal zugänglich. Dazu zählt die ehemalige Dampfmühle der Familie Kauffmann am Verbindungskanal im Jungbusch, das alte Klärwerk auf der Friesenheimer Insel, der RNV-Betriebshof Käfertal, der Wasserturm und eben die Alte Sternwarte. "Noch vor einem Jahr standen wir hier mitten in einer Baustelle. Man sieht, dass es vorangeht, insbesondere dank des Engagements der Bürger", lobt Specht das "Aktionsbündnis Sternwarte", das mit 32 000 Euro an der Sanierung beteiligt war.
Insgesamt wurden laut Specht bisher rund zwei Millionen Euro in das älteste barocke Gebäude der Stadt gesteckt. Das Motto des Denkmaltages lautet "Handwerk, Technik, Industrie". Daher freut sich Specht, dass besonders viele Kirchen geöffnet sind, darunter die Schlosskirche, die Johanneskirche und die Konkordienkirche. "Ich danke allen Beteiligten und insbesondere allen ehrenamtlichen Helfern, die mit ihrem Engagement zum Gelingen dieses Tages beitragen", betont Specht. Die Organisatoren gehen in diesem Jahr von etwa 5500 Besuchern aus.
Die Geschichte der Astronomie
Barbara Ritter vom "Verein Rhein-Neckar Industriekultur" verwies darauf, dass es rund 2800 Gebäude in der Region gebe, die erhaltenswert seien, darunter rund sieben Prozent Industriegebäude, wie etwa die "Burg" der Konsumgenossenschaft auf der Friesenheimer Insel. Besonders zwischen den 1970er und 1990er Jahren wollte die Quadratestadt das Image einer "derben Arbeiterstadt loswerden", so Ritter. Daher wurde vieles abgerissen. Ein Gegenbeispiel sei die Alte Feuerwache, die dank des Protestes der Einwohner erhalten blieb.
"Wir haben zusätzlich zu Mitteln von Bund, Land und MVV noch rund 400 000 Euro aus der Bundesdenkmalstiftung lockermachen können. Das gelingt nur, wenn sich Bürger beteiligen", sagt Helen Heberer, die in dem Bündnis eine der treibenden Kräfte ist. "Wir freuen uns, dass wir die Sternwarte wieder aus dem Dornröschenschlaf erwecken konnten", so Heberer. Gegen eine kleine Spende wurden bei der Eröffnung Steine als Briefbeschwerer angeboten, die "vielleicht sogar Wolfgang Amadeus Mozart schon berührte." Immer dem Aktionsbündnis geholfen habe der Verein "Stadtbild", betont Heberer. Dass an einem solchen Bauwerk mit Unvorhergesehenem zu rechnen ist, verdeutlicht der Bürgermeister: "Wir mussten den Sandsteinsockel erneuern. Dem hat der Gemeinderat zugestimmt. Jetzt wollen wir außen noch etwas Schönes gestalten. Dann geht es innen weiter," so Specht. Ab November soll die Sternwarte illuminiert werden.
Dr. Christian Theis vom Planetarium führt auf anschauliche Weise durch die astronomische Geschichte. "Wie heute ein Haus oder ein Auto, so galt zu Zeiten von Kurfürst Carl Theodor die Musik oder die Astronomie als Statussymbol." Der Professor für Experimentalphysik und Mathematik, Christian Mayer, entdeckte einst in der Sternwarte die Doppelsterne.
© Mannheimer Morgen, Montag, 14.09.2015







