Nachrichten zum Thema Presseecho
14.03.2009 in Presseecho von Helen Heberer | Politik muss menschlich sein.
Bewegter Wechsel an der Spitze
Mitgliederversammlung: Christlich-Jüdische Gesellschaft
Bewegter Wechsel an der Spitze
Nach zehn Jahren erfolgreicher Vereinsentwicklung verlässt Peter Myrczik als Geschäftsführer die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Rhein-Neckar. Manfred Froese, geschäftsführender Vorstand des seit 50 Jahren existierenden Vereins, fiel die Aufgabe der offiziellen Verabschiedung bei der Mitgliederversammlung im Jüdischen Gemeindezentrum sichtlich schwer. "Ich bin zutiefst dankbar für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Dir", fasste Froese die gemeinsam erlebte Dekade zusammen und schien damit seinen Zuhörern aus der Seele zu sprechen. Majid Khoshlessan als jüdischer und Lukas Glocke als katholischer Vorsitzender fanden ebenfalls ergriffene Worte zum Abschied.
Verstärkte Jugendarbeit
Myrczik selbst zeigte sich bewegt von den Dankesworten. "Ich war mit Herz und Hand bei euch, auch wenn die Hand nun geht, das Herz bleibt", versprach er den zahlreich erschienenen Mitgliedern der Gesellschaft. Sein Nachfolger wird zum ersten April Matthias Winkler, der in große Fußstapfen treten muss. Durch viel ehrenamtliche Jugendarbeit in verschiedenen Diözesen fühle er sich aber gut gerüstet und werde seine neue Aufgabe voller Tatendrang beginnen, sagte er.
Weiterhin wurden auf der Versammlung die kontinuierlichen Mitgliedszahlen (rund 360), die stabile Finanzlage sowie das breitgefächerte Programm im vergangen sowie im kommenden Jahr hervorgehoben. Die Kuratoriumsliste für das kommende Jahr wurde nach wenigen Änderungen einstimmig angenommen. Ausgeschieden sind Helen Heberer, Oliver Brummer, Ute Lurk-Neumeier sowie Mechthild Fürst-Diery, neu in das Beratergremium aufgenommen wurden Bernd Marhöfer, Heinz Sigmund und Ilka Sobbotke. Satzungsgemäß wählt das neu gebildete Organ am 20. April den Vorstand. hah
Mannheimer Morgen
14. März 2009
13.03.2009 in Presseecho von Helen Heberer | Politik muss menschlich sein.
Tauziehen um die Teufelsbrücke
Jungbusch: Politiker halten sich bei der Initiative "Rettet die Teufelsbrücke" bedeckt
Tauziehen um die Teufelsbrücke
Von unserem Redaktionsmitglied Anke Philipp
Zwei Stunden teils hitzige Debatte, Austausch von mehr oder weniger bekannten Argumenten, gegenseitige Vorwürfe: Am Ende plädierte lediglich CDU-Stadträtin Regina Trösch, wenn auch nicht im Namen ihrer Partei, klar für den Erhalt der denkmalgeschützten Teufelsbrücke im Jungbusch. Andere Politiker, die die Bürgerinitiative (BI) "Rettet die Teufelsbrücke" eingeladen hatte, um eindeutige Signale zu erhalten, bezogen zum Bedauern der Bewohner kaum Stellung.
Viele Fragen offen
Bekanntlich will die staatliche Hafengesellschaft HGM bis 2015 einen neuen Containerterminal errichten und Verkehrswege ausbauen. Die Teufelsbrücke soll dafür weichen. Gegen den von der HGM beantragten Brücken-Abriss haben Bürger eine Petition in Stuttgart eingereicht, die Grünen im Landtag eine Anfrage an die Regierung gerichtet. Zusammengetragen werden die Fakten bei der Stadt, die muss alles prüfen und wartet derzeit auf wasserrechtliche und denkmalrechtliche Stellungnahmen.
Abwarten wollen auch die Sozialdemokraten: Viele Fragen seien noch offen, Alternativen und Kompromissvorschläge nicht vorhanden, beklagten SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer und Stadtrat Prof. Jörg Schmidt die unübersichtliche Lage - allerdings zum Unmut der 30 Bürger. Die waren ins Laboratorio 17 gekommen, um Aufmunterndes von ihren Volksvertretern im Landtag zu hören. Außer Heberer war indes niemand erschienen, ließen sich Klaus-Dieter Reichard (CDU) krankheitsbedingt und Uli Skerl (Grüne) entschuldigen. Und der Gemeinderat, so Schmidt, habe eh keine Entscheidung in der Sache zu treffen.
Stadt und Politik würden sich auf das rechtliche Verfahren zurückziehen statt zu planen, kritisierte BI-Sprecher Frank Maas und forderte den Oberbürgermeister auf, mit dem Land zu verhandeln. "Wenn sich alle zurücklehnen, ist das Ende absehbar", kritisierte er die passive Haltung: "Stadt und Gemeinderat müssen doch eine Meinung haben". Schließlich gehöre der Hafen zu Mannheim, habe die Stadt viel investiert am Verbindungskanal. Dazu gebe es die Westtangenten-Pläne. Maas: "Die Politiker haben es in der Hand, diese zu beschleunigen". "Wir erwarten, dass man sich im Rathaus klar äußert," betonten Bewohner und hoben die Einzigartigkeit des Industriedenkmals und seine Bedeutung für das gesamte Ensemble an der Kauffmannmühle hervor.
Nicht verkehrssicher
Der Zustand der Mühle sei wohl eher "eine Schande für den Jungbusch": Michael Dietrich, technischer Leiter bei der HGM, hält das Gebäude für "nicht im geringsten verkehrssicher und sehr gefährlich". Es müsste seiner Meinung nach gesperrt werden. Die Sanierung der maroden Teufelsbrücke (ohne Technikteil) würde die HGM 1,1 Millionen Euro kosten. Dietrich bedauerte: "Es hat uns überrascht, wie emotional das gehandhabt wird". Dabei habe die Stadt selber 2004 den Kauf der Brücke abgelehnt, verfolge die Planungen für den Hafenausbau nun seit zwei Jahren. Die Entwicklung am Kanal, so Dietrich, werde von der HGM auch nicht boykottiert: Promenade, Musikpark und Pop-Akademie stünden auf Hafengrundstücken. Die geplante Westtangente zum Mannheimer Norden sei zudem "nicht die Lösung für die Verkehrsprobleme im Hafen: 75 Prozent der LKW kämen aus anderen Richtungen. Im Übrigen würde die Trasse eh frühestens ab 2015 gebaut.
Im Quartier möchte man dagegen die Planungen für die Westtangente forcieren: Stadt und Hafen müssten hier zusammenkommen, so Michael Scheuermann. Der Quartiermanager formulierte vier Szenarien, die für die Bürger wichtig seien: Neben dem Bau der Verkehrstrasse, den Erhalt der Teufelsbrücke (ertüchtigt für Schifffahrt und Fußgänger) sowie Alternativplanungen für die Zufahrt an der Mühlauhubbrücke. In jeden Fall müsse die Verbindung zwischen linkem und rechtem Ufer am Kanal erhalten bleiben.
Mannheimer Morgen
13. März 2009
07.03.2009 in Presseecho von Helen Heberer | Politik muss menschlich sein.
Sorge um die Finanzen des LTA
Landesmuseum: Fläche für Sonderausstellungen
Sorge um die Finanzen des LTA
Gefreut haben sich Direktion und Mitarbeiter im Landesmuseum für Technik und Arbeit (LTA), dass die neue Fläche für künftige Sonderausstellungen in Angriff genommen werden kann. Nachdem die Stadt Mittel für den Umbau freigegeben hatte, "schichtete" nun auch das Land Baden-Württemberg 800 000 Euro um, damit das 3,9-Millionen Euro teure Projekt gestartet werden kann. Doch nicht nur die SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer sieht "einen Wermutstropfen in der Geschichte": "Es handelt sich leider keineswegs um zusätzliches Geld vom Land, sonders quasi um eine Vorwegnahme von Mitteln des LTA, die selbstverständlich zu einem späteren Zeitpunkt fehlen werden". Wie die gesamte Renovierung des Museums in einem Umfang von über zehn Millionen Euro müsse auch diese Summe in den kommenden Jahren zurückgezahlt werden.
So sehen das auch die Museumsleute. Sie befürchten, dass, wenn die 1000 Quadratmeter Sonderausstellungsfläche entstanden sind, schließlich das Geld für interessante Projekte fehlt, die dort gezeigt werden könnten. Als erste Sonderausstellung ist 2010 eine Schau über Nanobiologie und Nanotechnologie geplant, die vom Land mit einer Million Euro gefördert wird. Aber was kommt danach? "Es fehlt dann de facto Geld für die Planung und Durchführung von Sonderausstellungen", warnt Helen Heberer - während andernorts Baumaßnahmen von Landesmuseen auch vom Land übernommen würden. tan
Mannheimer Morgen
7. März 2009
06.03.2009 in Presseecho von Helen Heberer | Politik muss menschlich sein.
Großes Lob für Pläne von Lorenz
Kulturpolitik: Reaktionen auf Kunsthallen-Vorhaben
Großes Lob für Pläne von Lorenz
Auf einhellige Zustimmung sind die Pläne der neuen Kunsthallendirektorin Dr. Ulrike Lorenz im Kulturausschuss des Gemeinderates gestoßen. "Sie entfachen ja nicht nur neuen Wind, sondern einen Sturm, über den wir uns sehr freuen", begann Stadtrat Prof. Dr. Achim Weizel (Mannheimer Liste) den Reigen der lobenden Worte. Besonders hob Weizel hervor, dass Lorenz "die Bestände wieder ins richtige Licht rücken" will.
Zuvor hatte Lorenz (wir berichteten) ein "neues Hängekonzept" angekündigt und versprochen, vor der Schließung des Altbaus zur Sanierung Gemälde und Skulpturen ab Mai bis Jahresende neu zu präsentieren. Damit wurde bereits begonnen. Zudem sei sie dabei, "das ganze Haus neu aufzustellen", nach intensiven Gesprächen dem Team neue Dynamik zu vermitteln, einen Imageprospekt ("Habe mich sehr gewundert, dass es so was nicht gibt") aufzulegen und auch den fehlenden, bereits länger diskutierten Bestandskatalog anzugehen.
"Die richtige Wahl"
"Das überzeugt mich, dass wir mit Ihnen die richtige Wahl getroffen haben", freute sich Dr. Adelheid Weiss, die kulturpolitische Sprecherin der CDU. Bestätigt sah sich ebenso ihre Kollegin von der SPD, Helen Heberer: "Man spürt die Signale der Entschlossenheit und des strukturierten Vorgehens", lobte sie. Auch Stadträtin Miriam Caroli (Grüne) fand den ersten Auftritt von Lorenz im Kulturausschuss seit ihrem Amtsantritt "kraftvoll und überzeugend" und fragte sorgenvoll, ob Lorenz den Wechsel nach Mannheim schon bereut habe: "Es geht mir ausgezeichnet, Widerstände machen mich richtig heiß", entgegnete sie.
Stadtrat Dr. Jens Kirsch (CDU) meinte, nun müsse es gelingen, "die Kunsthalle von der Kreisliga in die erste Bundesliga zu führen". Hierfür, entgegneten Lorenz wie auch Kulturbürgermeister Michael Grötsch, müsse der Gemeinderat aber die nötigen Mittel bereitstellen. pwr
Mannheimer Morgen
6. März 2009
06.03.2009 in Presseecho von Helen Heberer | Politik muss menschlich sein.
Landespolitik zu Gast im Jungbusch
Jungbusch: Teufelsbrücke weiter Diskussionsthema
Landespolitikzu Gast im Jungbusch
Die Initiative "Rettet die Teufelsbrücke" hat angekündigt, ihren Protest gegen den von der Hafengesellschaft beantragten Abriss der unter Denkmalschutz stehenden Teufelsbrücke zu verstärken. Neben dem Aufruf zur Teilnahme an einer Petition an den Landtag Baden-Württemberg hat man jetzt die Mannheimer Landtagsabgeordneten Helen Heberer (SPD), Klaus-Dieter Reichardt (CDU) und Uli Sckerl (Grüne) zum Gespräch eingeladen. Das Treffen findet am Montag, 9. März, 18 Uhr, in der Jungbuschstraße 17 in den Räumen von Laboratorio17 statt.
Nach Alternativen suchen
Außerdem hat sich die Initiative schriftlich an den Oberbürgermeister gewandt und bittet in dem ausführlichen Schreiben Gemeinderat und Stadt, "nach Alternativen für die Verkehrserschließung der geplanten Erweiterung des Containerterminals - etwa im Rahmen der geplanten Westtangente - zu suchen. Initiativen-Sprecher Frank Maas fordert zudem, "die notwendigen planerischen und rechtlichen Maßnahmen zu ergreifen, die für den Erhalt der Brücke erforderlich sind". Die Hafengesellschaft (HGM) plant den Containerterminal im Handelshafen zu vergrößern. Von dem neuen Verkehrswegekonzept der HGM ist auch die denkmalgeschützte Teufelsbrücke am Verbindungskanal betroffen. aph
Mannheimer Morgen
6. März 2009
05.03.2009 in Presseecho von Helen Heberer | Politik muss menschlich sein.
Parkeingang soll Zeichen setzen
Grundsteinlegung: Bauprojekt am Fahnenhügel so gut wie im Zeitplan - auch die Kosten von über einer Million Euro stimmen derzeit
Parkeingang soll Zeichen setzen
Von unserem Redaktionsmitglied Martin Tangl
Der markante Turm des neuen Luisenpark-Haupteingangs ragt schon in die Höhe. Auch die Umrisse des Rohbaus lassen erahnen, wie hier an der Theodor-Heuss-Anlage das Gebäude einmal aussehen soll, für das gestern im Beisein zahlreicher Lokalprominenz der Grundstein gelegt wurde. Die bombensicher verschweißte Metallbox mit einem Satz Euro-Münzen, einer kurzen aktuellen Chronik sowie dem "Mannheimer Morgen" und anderen Zeitungen vom 4. März findet später ihren angestammten Platz im Mauerwerk der zwei Häuschen, in denen vier Kassen untergebracht werden.
"Alles im grünen Bereich", verkündete Stadtpark-Chef Joachim Költzsch stolz. Lediglich zwei Tage Zeitverzug bei den Bauarbeiten, das Projekt liege weiter im finanziellen Rahmen - und spätestens zum großen Parkfest am 4. Juli soll alles fertig sein. Dann bekomme der Luisenpark endlich seine "zeitgemäße Visitenkarte für eine der bedeutendsten und beliebtesten Freizeiteinrichtungen in der Metropolregion", so Költzsch - gerade für Gäste von außerhalb.
Jährlich zählt Mannheims grüne Oase rund 1,2 Millionen Besucher von nah und fern. Die können künftig überdacht an der Kasse anstehen, wenn's mal regnen sollte. Oder sich aus der Loggia im ersten Stock einen Blick über Fahnenhügel und Luisenpark gönnen, im Bistro einen Espresso trinken, während unten sich die Kinder einen Bollerwagen ausleihen. Und wer künftig ein buntes Souvenir aus dem Park mitnehmen möchte, findet im Andenken-Laden sicher das passende Pflänzchen oder eines der anderen Merchandising-Produkte des Parks. "Wir wollen hier auch ein Zeichen setzen, für den Naturraum, für viele Tiere und Pflanzen, für das Spieleparadies, ergänzt durch kulturellen Zauber mit hohem Anspruch", erklärte Költzsch.
Drei Hammerschläge
"Dem Bau einen guten Verlauf - und viele glückliche Besucher", wünschte SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer und hämmerte dreimal auf den Grundstein. "Damit der Luisenpark auch weiterhin in der Champions League spielt", ergänzte Erster Bürgermeister Christian Specht, ebenfalls untermauert von drei kräftigen Hammerschlägen. MWS-Projektsteuerer Klaus Schwab setzte sich schließlich "eine termingerechte Fertigstellung und die Einhaltung der Kosten" zum Ziel.
"Der Bau ist schon etwas Besonderes", blickte Architekt Manfred Hammel auf sein begonnenes Werk. Auch sei er als "Mann aus dem Norden" sehr dankbar, dass sein Büro vom Scharhof "auch mal was in der Stadt bauen darf".
Mannheimer Morgen
5. März 2009





