Nachrichten zum Thema Presseecho
15.06.2009 in Presseecho von Helen Heberer | Politik muss menschlich sein.
Mannheimer Morgen: Kein Wunsch offen bei "Rheinau Open"
Rheinau: Zum zweiten Mal organisiert die Tennisgesellschaft mit ihrem PharmServeCup ein sportliches und gesellschaftliches Ereignis der Spitzenklasse
Kein Wunsch offen bei "Rheinau Open"
Von unserem Redaktionsmitglied Konstantin Groß
Es war eine Sportveranstaltung, die Rheinau nur selten sieht: ein mit 1900 Euro hoch dotiertes Ranglisten-Tennisturnier mit Talenten aus der gesamten Region, ja den besten Junioren Badens, das alles in stilvollem Ambiente und durchorganisiert von einer professionellen Logistik: der zweite PharmServeCup der Tennisgesellschaft Rheinau.
Belohnt wurden die monatelangen Vorbereitungen der Organisatoren von strahlendem Sonnenschein und stets großer Zuschauerkulisse. Allein am Finaltag kamen über 300 Zuschauer. Darunter viele Neckarauer, die Daniel Steinbrenner vom TC Schwarz-Weiß den Rücken stärken wollten. Mit Erfolg: Er gewann gegen den Favoriten Sebastian Fitz aus Reutlingen mit 6:4 und 6:2.
Perfekte Organisation
Die Organisation war perfekt - ebenso wie die Pressearbeit von Kai und Kim Bergner; Sportredaktionen und Stadtteilzeitungen wurden zum Abschluss jedes der vier Turniertage aktuell und umfassend unterrichtet, versehen mit Spielfotos des zurückliegenden Tages und der Termine des anstehenden. Die Wirtsfamilie Antic wiederum zeigte sich nicht nur beim bayerischen Frühschoppen am Sonntag von ihrer besten Seite.
Großes Kinderprogramm
Für die Kinder gab es, während Papa und Mama dem spannenden Geschehen auf dem Platz folgten, ein Programm mit Malen, Kinderschminken und vielem mehr. Michael Fischer und Steffen Lupke, TGR-Mitglieder und zugleich Feuerwehr-Aktive, kamen mit einem veritablen Löschfahrzug. Mit einer brennenden kleinen Hütte wurde auch gleich ein richtiger Einsatz simuliert. Die Eltern konnten sich derweil bei Trainerinnen des Sportstudios Pfitzenmeier ihren "Muskulatur-Fett-Verhältnis-Wert" analysieren lassen.
Auch für den, der mal Ruhe brauchte, war gesorgt. Im Clubhaus lief die Ausstellung des Künstlers Gerhard Hoffmann, deren Vernissage zu Beginn des Turniers seinen ersten Höhepunkt markierte. Die farbintensiven Bilder, vor allem Stadtporträts, luden abseits des Trubels dazu ein, die Seele baumeln zu lassen (separater Bericht darüber folgt).
Natürlich gab es auch eine Turnier-Party. Zu den Klängen von DJ Didi tanzten 75 Gäste bis in den späten Freitagabend, allen voran Landtagsabgeordnete Helen Heberer.
Einlagespiel mit Christian Specht
Auch ein anderer Mannheimer Spitzenpolitiker zeigte sich fit: Erster Bürgermeister Christian Specht trat am Sonntag in größter Mittagshitze an der Seite von Vereinstrainer Frank Habermann (Platz 52 der Weltrangliste) in einem Einlagespiel gegen Vereinschef Steffen Kruse und TG-Star Michal Vagner an. Das Gespann Specht & Co. gewann mit 2:1.
Auch bei diesem Turnier wurde die Tradition der TG erneuert, nicht nur tollen Sport zu bieten, sondern sich auch für den gesamten Stadtteil zu engagieren: Der Erlös der Tombola, als deren Hauptgewinne zwei Junghans-Uhren im Gesamtwert von 1200 Euro sowie T-Shirts der Rhein-Neckar-Löwen und der Adler Mannheim mit den Original-Unterschriften der Spieler winkten, fließt der vereinseigenen Jugendarbeit und den Kindergärten vor Ort zu.
Vereinschef Steffen Kruse war zufrieden. "Wir wollten, dass sich Spieler, Gäste und Mitglieder wohl fühlten." Das ist ohne Zweifel gelungen.
Mannheimer Morgen
27. Mai 2009
12.06.2009 in Presseecho von SPD Neckarau Almenhof Niederfeld
Marianne Bade zieht in den Gemeinderat ein
Die Neckarauerin Marianne Bade zieht erneut in den Mannheimer Gemeinderat ein. Die Sozialdemokratin ist seit 1994 Mitglied des kommunalen Gremiums.
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30.05.2009 in Presseecho von SPD Lindenhof-Almenhof
Stadt stoppt Grillparty am Rhein
Die kommenden zwei Wochenenden dürfen die Grillfreunde entlang der Rheinpromenade ihre Steaks noch auf der Wiese brutzeln, dann macht die Stadt aber Schluss mit der Grillparty. Schon in diesen Tagen werden Schilder angebracht und Handzettel mit der Information verteilt: "Ab dem 11. Juni 2009 gilt auf allen Flächen der Rheinwiesen ein Grillverbot. Verstöße kosten 25 Euro Verwarnungsgeld."
26.05.2009 in Presseecho von Helen Heberer | Politik muss menschlich sein.
Mannheimer Morgen: Kleine Parteien wollen die Politik verändern
Kommunalwahlen: Auch die "Kleinen", Listen und Gruppen suchen den Weg in den Gemeinderat
Kleine Parteien wollen die Politik verändern
Von unserem Redaktionsmitglied Roger Scholl
Sie sind die "Kleinen", Parteien, Gruppierungen, denen man gemeinhin kaum Chancen einräumt auf Sitz und Stimme im Bürger-Parlament, ganz unterschiedlich in ihren Forderungen und doch alle vorwärtsgetrieben von einem "Anliegen", vom Streben nach Veränderungen in der etablierten Politik.
Es anders machen, besser und jedenfalls unmittelbarer - "eine Politik von Bürgern für Bürger", nennt es Siegfried Ulbrich, der Spitzenkandidat der Bürgeropposition. Ulbrich - ein Mann mit Erfahrung in der Gemeinderatsarbeit: Von 1994 bis 1999 hatte er ein Mandat für die Statt-Partei inne, ein "Querdenker" sei er schon viel länger.
"Wir wollen nicht länger hinnehmen, dass man von Bürgerbeteiligung spricht, die Leute dann aber doch nicht mitreden lässt", erklärt Siegfried Ulbrich und ein Beispiel soll verdeutlichen, was er damit meint: Neulich habe ihn eine Dame vom Aktionsbündnis Alter Messplatz gefragt, wie er sich die Zukunft für den Alten Bahnhof dort vorstelle. "Da hab' ich gesagt, es ist doch unwichtig, wie ich mir das vorstelle, wichtig ist allein, wie die Neckarstädter sich ihren Alten Bahnhof wünschen". Neben Ulbrich kandidieren seine langjährigen Weggefährten wie Walter Englert und Jürgen Bauer, aber auch sein Bruder und seine Tochter unterstützen die Liste.
Mündige Bürger - darum geht es auch der Europäischen Liste Mannheim. In diesem Zusammenschluss engagieren sich besonders viele Mannheimer Italiener - und das hat seinen Grund, wie Dr. Sabine Krauß (Listenplatz 5) erklärt: "Nur erschreckende 6,4 Prozent der Kinder von italienischen Migranten gehen aufs Gymnasium, die Italiener sind zwar im Handel und im Dienstleistungsbereich sehr erfolgreich, doch um die Zukunftsperspektiven der Kinder ist es nicht gut bestellt". Dr. Krauß arbeitet in der Lernbegleitung an Schulen und ist mit dem Italiener Dr. Gino Costagli verheiratet, der die Liste anführt: "Wir möchten das ändern, uns für mehr Chancen von Migrantenkindern engagieren, in der Bildungspolitik mitreden". Die Europäische Liste Mannheim wird vom "Komitee der Italiener in Deutschland" unterstützt, eine Organisation, die ihre Landsleute hier politisch aktivieren will.
Einzelkämpfer im Rennen
Als Einzelkämpfer tritt dagegen der Mannheimer Galerist Angelo Falzone an, der schon bei der Wahl zum Kulturbürgermeister seinen Hut in den politischen Ring geworfen hat. Sein Impetus liegt deutlich auf der Kulturpolitik: "Eine Stadt in der Größe kann es sich nicht leisten, den Kulturdezernenten faktisch abzuschaffen", kritisiert Falzone die Rathaus-Linie, der "komplett neue Strukturen" anmahnt und die freie Szene fördern will. Er wisse aus eigener Erfahrung, wie viel Arbeit darüber hinaus noch zu leisten sei bei der Integration von ausländischen Mitbürgern, auch dafür will sich Falzone, der längst einen deutschen Pass hat, engagieren.
Bei der Kommunalwahl treten zudem die Republikaner und eine Deutsche Liste Mannheim an, über die die SPD-Landtagsabgeordneten Helen Heberer und Dr. Frank Mentrup unlängst von der Stuttgarter Regierung Auskunft verlangt haben, ob es sich dabei um eine rechtsextreme Gruppierung handelt.
Mannheimer Morgen
25. Mai 2009
26.05.2009 in Presseecho von Helen Heberer | Politik muss menschlich sein.
Mannheimer Morgen: Mannheimer Delegation
Reise: Wissenschaftler, Politiker, Kulturschaffende
Mannheimer Delegation
Um 15 Uhr (in Mannheim ist es dann erst 14 Uhr) beginnt am kommenden Dienstag im Rathaus von Haifa die feierliche Zeremonie, mit der die beiden Städte ihre Partnerschaft besiegeln. Die Mannheimer Delegation mit Oberbürgermeister Peter Kurz an der Spitze macht sich aber schon am Sonntag auf den Weg nach Israel. Bis zur Rückreise am Mittwochmorgen sind jede Menge Termine vorgesehen.
Kurz und seine Frau Daniela Franz werden von Vertretern der Parteien im Gemeinderat begleitet. Die beiden Fraktionschefs von CDU und SPD, Carsten Südmersen und Stefan Fulst-Blei, fahren ebenso mit wie Gabriele Thirion-Brenneisen (Grüne), Volker Beisel (FDP) und Michael Himmelsbach (Mannheimer Liste). Ebenfalls mit dabei: Rainer Kern vom Büro Kulturhauptstadt 2020, Gottfried Becker vom Lessing-Gymnasium, Hubert Wandjo von der Popakademie, Helen Heberer für die "Friends of Pop" und Rainer Schimpf vom Uniklinikum. Zur Mannheimer Gästegruppe gehören zudem auch Orna Marhöfer (Jüdische Gemeinde) und Majid Khoshlessan (Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit) sowie einige Journalisten.
Auf dem Programm steht unter anderem ein Besuch des Gymnasiums Kiryat Haim, mit dem der erste Schüleraustausch stattfand. Ebenfalls auf der Liste: die Universität Haifa, das Musikkonservatorium, der Technologiepark "Matam" und das Wissenschaftsmuseum Mada Tech. imo
Mannheimer Morgen
23. Mai 2009





