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SPD Mannheim - Seckenheim Hochstätt Suebenheim

08.03.2021 in Arbeitsgemeinschaften von AfB Mannheim

Umfrage "Schule und Corona" - Ergebnisse

 

Schulen öffnen – Umfrage der SPD Arbeitsgemeinschaft für Bildung

Die Schulen sollen ab Mitte März wieder öffnen und es stellt sich die Frage: Wie war der zweite Lockdown und sind die Kinder und Schulen ausreichend auf einen beginnenden Präsenzunterricht unter Pandemiebedingungen vorbereitet ?

„Die Umfrage, die wir auf den Weg gebracht haben, war sehr interessant und aussagekräftig“, so Sabine Leber-Hoischen, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD Mannheim. „Wir haben mit unseren Fragen einen Nerv getroffen und es gilt, die Bedingungen in den Schulen unter Corona zu verbessern und langfristig zu planen.“ Die Infektionslage ist immer noch schwierig. In Mannheim steigt die Inzidenz gerade wieder.“Umso wichtiger, die Bedenken der Eltern ernst zu nehmen. Immerhin sagen über 50% der Eltern in unserer Umfrage aus, dass sie die Hygiene an den Schulen für nicht ausreichend halten. Das ist unseres Erachtens kein guter Wert. An diesem Punkt gilt es nachzuarbeiten“, so Leber-Hoischen besorgt.

Die Arbeitsgemeinschaft weiß, dass Corona alle herausfordert. Das Bildungssystem ist großen Belastungen ausgesetzt.Dennoch ist es nach einem Jahr Corona an der Zeit endlich das Bildungssystem wieder in geregelte Bahnen zu lenken. Erfreulicherweise, so zeigt es sich in der Umfrage, hat sich seit dem ersten Lockdown der digitale Unterricht verbessert. Die Lehrkräfte gestalten die Angebote besser, kümmern sich und sind überwiegend erreichbar. Was allerdings nicht einer gesteuerten Struktur zu verdanken ist, sondern immer noch abhängig ist vom Engagement der einzelnen Lehrkräfte.

„Immer noch hat die Landesregierung keine Antwort auf diese lange bekannten Herausforderungen gefunden,“ so Andreas Lindemann, stellvertr. Vorsitzender der AfB Mannheim„ Es herrscht immer noch ein Plattformenwirrwarr, das im einzelnen gut oder weniger gut funktioniert und abhängig ist, vom Know-How einzelner Lehrkräfte. Ebenso lässt die digitale Ausstattung zu wünschen übrig. Es gibt für die Kinder immer noch zu wenig digitale Endgeräte von den Schulen und bei ca.13% der Beteiligten an der Umfrage reicht das Internet nicht für den digitalen Unterricht.“ Das besorgt die Bildungsexpert*innen in der Mannheimer SPD sehr.

„Äußerst bedenklich ist auch, dass fast 80% der Meinung sind, dass sich ganz oder teilweise Lücken angesammelt haben. Hier gilt es Optionen für die Zukunft zu geben. Die Eltern sind der Meinung, dass sich Schule (ca.40%) und Politik (ca. 90%) nicht ausreichend um die Problematik kümmern. Es gilt, endlich gute Zukunftskonzepte auf den Weg zu bringen. Es kann nicht sein, dass die ganze Verantwortung der Aufarbeitung auf den Eltern und Kindern lastet und dem Engagement einzelner Schulen überlassen wird“, so der Appell an die Landesregierung.

Die Arbeitsgemeinschaft ist sich einig: Es muss ein verlässliches landesweites Konzept umgesetzt werden, damit alle am Bildungsgeschehen Beteiligten mitgenommen werden und die Kinder mit Freude für die Zukunft lernen können. Dabei gilt es in alle Richtungen zu denken, bspw. von der Entrümpelung des Lehrplans über Dehnungsjahre (den Kindern mehr Zeit zum Lernen geben, wenn sie dies brauchen), kleinere Klassen, mehr Personal an Schulen bis hin zu ausreichend ergänzenden Angeboten an Nachhilfe und Brückenkursen. „Nur zu sagen, dass keiner sitzenbleibt, hilft nicht viel. Das Grundproblem muss angegangen werden – Es muss genau geschaut werden, wo die Kinder stehen und was sie brauchen. Daran gilt es zu arbeiten“, so Sabine Leber-Hoischen.

Die AfB bedankt sich bei allen, die an der Umfrage teilgenommen und damit ein klares Bild von der Situation an den Schulen gezeichnet haben.

Die Ergebnisse finden sie hier.

 

23.02.2021 in Ankündigungen von AFA Mannheim

"Quo vadis, Klinikum?"/  SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Weirauch und Dr.Fulst-Blei mit UMM-Betriebsrat Ralf Heller

 

Die Mannheimer SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Boris Weirauch und Dr. Stefan Fulst-Blei diskutieren auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) und des SPD Ortsvereins Neckarstadt Ost mit dem Betriebsratsvorsitzenden des Universitätsklinikums Ralf Heller über die Zukunft des Klinikums. Die Fusionspläne der Kliniken Mannheim und Heidelberg werfen viele Fragen für die Beschäftigten auf, so zum Beispiel, wie diese in Zukunft entlohnt werden, wie sie vertreten werden, und wie die Krankenhausversorgung vollumfänglich aufrecht erhalten und erweitert werden kann. Über diese und weitere Fragen diskutieren Weirauch, Fulst-Blei und Heller unter Moderation der stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzenden Isabel Cademartori am Mittwoch, 24. Februar, um 18:30.

Die Diskussion wird als Facebook-Live gestreamt unter www.facebook.com/borisweirauchspd. Im Facebook-Chat können interessierte Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen, die die Diskutanten aufnehmen.


 

 

23.02.2021 in Ankündigungen von AFA Mannheim

"Quo vadis, Klinikum?"/  SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Weirauch und Dr.Fulst-Blei mit UMM-Betriebsrat Ralf Heller

 

Die Mannheimer SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Boris Weirauch und Dr. Stefan Fulst-Blei diskutieren auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) und des SPD Ortsvereins Neckarstadt Ost mit dem Betriebsratsvorsitzenden des Universitätsklinikums Ralf Heller über die Zukunft des Klinikums. Die Fusionspläne der Kliniken Mannheim und Heidelberg werfen viele Fragen für die Beschäftigten auf, so zum Beispiel, wie diese in Zukunft entlohnt werden, wie sie vertreten werden, und wie die Krankenhausversorgung vollumfänglich aufrecht erhalten und erweitert werden kann. Über diese und weitere Fragen diskutieren Weirauch, Fulst-Blei und Heller unter Moderation der stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzenden Isabel Cademartori am Mittwoch, 24. Februar, um 18:30.

Die Diskussion wird als Facebook-Live gestreamt unter www.facebook.com/borisweirauchspd. Im Facebook-Chat können interessierte Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen, die die Diskutanten aufnehmen.


 

 

10.02.2021 in Arbeitsgemeinschaften von SPD Frauen Mannheim

SPD Frauen - Urteil zum Paritätsgesetz

 

Zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts am 2. Februar 2021 über eine Beschwerde von Befürworterinnen eines Paritätsgesetzes.

Bundesweit beurteilt die Presse das Karlsruher Urteil als das Aus für die Bestrebungen, ein Paritätsgesetz einzuführen, ein Gesetz also, das die Parteien verpflichtet, zu allen Wahlen gleich viel Frauen und Männer aufzustellen.

Ganz anders beurteilt die ASF, die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, dieses Urteil:

SPD-Frauen: Das Karlsruher Urteil ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Parität Zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Wahlbeschwerde wegen fehlender Paritätsregelungen im Bundeswahlgesetz erklären die ASF Bundesvorsitzende Maria Noichl, MdEP, und die frühere Parl. Staatssekretärin im BMFSJ Elke Ferner: „Auch wenn das Bundesverfassungsgericht die konkrete Wahlprüfungsbeschwerde abgewiesen hat - ein Paritätsgesetz ist möglich!“ „Der 2. Senat sagt ganz klar, dass der Gesetzgeber zur Ausgestaltung des Wahlrechts einen großen Handlungsspielraum hat - auch in der Abwägung des Verhältnisses des Gleichstellungsgebotes zur Freiheit und Gleichheit der Wahl und der Parteienfreiheit. Damit ist und bleibt es eine politische Entscheidung, ob und wie eine paritätische Besetzung der Parlamente durch das Wahlrecht erreicht werden kann. Mehr als 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts, und einem beschämend niedrigen Anteil von Frauen im Deutschen Bundestag, ist die Zeit der Lippenbekenntnisse endgültig vorbei: Wer eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an den politischen Entscheidungen sicherstellen will, muss sich klar zu einem Paritätsgesetz bekennen, Vorschläge machen und das Wahlrecht ändern. Die mit der letzten Wahlrechtsänderung angekündigte Reformkommission muss jetzt endlich eingesetzt werden, Vorschläge für die paritätische Vertretung von Frauen und Männern im Deutschen Bundestag machen und so schnell wie möglich umsetzen. Wir erwarten, dass die Zivilgesellschaft hier mit eingebunden wird. Spätestens bei der übernächsten Wahl muss ein Paritätsgesetz angewandt werden.“

„Wir danken den Beschwerdeführerinnen, dass sie mit ihrer Wahlprüfungsbeschwerde diese klare Positionierung des Bundesverfassungsgerichts herbeigeführt haben.“

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2021/bvg21-011.html

 

08.02.2021 in Kommunalpolitik von SPD Neckarau Almenhof Niederfeld

STADTRAT BOLL BEGRÜSST VERBESSERUNGEN DER AUFENTHALTSQUALITÄT AM MARKTPLATZ NECKARAU

 
Bild: SPD Neckarau v.l Stadtrat Dr. Bernhard, Bezirksbeirätin Sabine Leber-Hoischen und Bezirksbeirätin Ina Grißtede

Endlich tragen die Bemühungen der Neckarauer SPD um die Erhöhung der Aufenthaltsqualität im Stadtteil Früchte. 

„Schon als Bezirksbeirat und erst recht als Stadtrat lag und liegt mir die Aufwertung des Neckarauer Marktplatzes am Herzen, so Stadtrat Bernhard Boll. „Schön, dass sich endlich was tut!“ freuen sich die BezirksbeirätInnen Ina Grißtede und Sabine LeberHoischen über die Verbesserung im Ortskern. In den vergangenen Monaten wurden schon neue Mülleimer angebracht und die unansehnlichen Vorgänger entfernt. Überdies wurden die Stromkästen gesäubert, um die man auch einen großen Bogen machte. Jetzt, am vergangenen Wochenende, wurde ein weiteres Ärgernis am Marktplatz beseitigt, das für ständigen Unrat und Gefährdung von Passanten durch Glassplitter sorgte. 

 

Landtagswahl 2016