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SPD Mannheim - Seckenheim Hochstätt Suebenheim

Impfungen gegen Masern

Anträge

Stadträtin Lena Kamrad ist Sprecherin für Kinder und Jugend

Anlässlich der aktuellen bundesweiten Diskussionen fordert die SPD einen Bericht der Verwaltung zur Situation in Mannheim bei den Masernimpfungen.

Anfrage zur Sitzung des Gemeinderates am 24. März 2015

Die Verwaltung wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:

  1. Von welcher Impfquote bezüglich der Masernimpfung wird für die Stadt Mannheim ausgegangen?
  2. Werden die Impfungen bei Aufnahme in eine städtische Krippe/ Kindergarten abgefragt/ vorausgesetzt?
  3. Gibt es die Möglichkeit für Flüchtlinge, Impfungen, kostenlos zu erhalten?

Begründung:

Die aktuelle Masernepidemie in Berlin zeigt, dass eine Viruserkrankung, die in Europa nach einem Ziel der WHO durch eine hohe Impfquote bereits im Jahr 2015 ausgerottet sein sollte, wieder ausgebrochen ist.

Insbesondere Säuglinge unter einem Jahr sind besonders gefährdet, da eine Impfung gegen Masern in der Regel erst mit frühestens elf Monaten durchgeführt werden kann. Insofern sind Babys (insbesondere solche, die in einer Krippe betreut werden) darauf angewiesen, dass ältere Kinder geimpft sind und so kein Ansteckungsrisiko besteht.

Experten setzen beim Thema Masernimpfung insbesondere auf die Aufklärung der Bevölkerung. Insofern ist es von Interesse, ob Eltern, deren Kinder bei Eintritt in Krippe/Kindergarten/ Schule nicht gegen Masern geimpft sind, im Sinne der Prävention beraten werden, oder ob diese Impfung ohnehin nachgewiesen werden muss, um aufgenommen zu werden.

Flüchtlinge, die aufgrund von bürgerkriegsähnlichen Zuständen in Ihrer Heimat nicht geimpft sind; sind darauf angewiesen, einen Zugang zu Impfungen zu erhalten. Insofern ist es von Interesse, welche medizinische Versorgung Flüchtlinge in Mannheim erhalten und ob diese auch einen Zugang zu Impfungen beinhaltet?

 

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