Gastronom Kindermann und Gerda Brand, Leiterin FB Sport & Freizeit, erhalten ein Geschenk der BI (Photo:Lutz Walzel)
Am Mannheimer Strandbad wurde am Montag Deutschlands klimaschonendstes Restaurant eröffnet. Die Stadt bzw. die GBG investierte 3,1 Millionen Euro in das Gebäude. Nach jahrelangem Streit bekommen die Mannheimer eines ihrer beliebtesten Ausflugsziele zurück.
Hier sind die SWR- und RNF-Berichte zu sehen:
http://www.strandbad-mannheim.de/
Übrigens: Wenn sich das Konzept von OB Dr. Peter Kurz für das Strandbad im Rahmen des OB-Wahlkampfes im Jahre 2007 anschaut (siehe unten) und mit der heutigen Realität am Strandbad (nicht nur die Gastronomie) vergleicht, kommt man zum Ergebnis „Versprochen und gehalten!“:
Aus dem OB-Wahlkampf von 2007:
Mein Konzept: für unser Strandbad!
Mannheim liegt an Rhein und Neckar. Die Lebens- und Aufenthaltsqualität an Flüssen ist von enormer Bedeutung. Ich werde die Zugänge zum Wasser konsequent ausbauen und dort entsprechende Aufenthaltsqualität schaffen. Insbesondere im Innenstadtbereich ist dies erforderlich. Das mindert auch den Druck, der auf dem Strandbad lastet.
Mit dem Strandbad muss jedoch anders umgegangen werden, als in den letzten Jahren. Das Provisorium mit der Gastronomie muss endlich beendet werden.
> Die Zuständigkeit für das Strandbad muss innerhalb der Verwaltung in eine Hand gelegt werden und darf nicht auf mehrerer Ämter und Dezernate zersplittert bleiben.
> Wenn ein privater Unternehmer gefunden werden soll, der die Gastronomie am Strandbad betreibt, bedarf es vorher öffentlicher Investitionen, um das Gebäude in einen vermietbaren Zustand zu bringen.
> Das gastronomische Konzept sowie die Nutzungsordnung für das Freizeitgelände muss in einem kooperativen Planungsverfahren mit den beteiligten Verbänden entwickelt werden (Verein Lokale Agenda 21 Mannheim-Neckarau, Bürgerinitiative „Freunde des Strandbads“, Förderverein Mannheimer Strandbad e.V., Mastra). Dazu ist es erforderlich, sich auf gemeinsame Eckpunkte für das Strandbad zu verständigen.
> Die Strandbadgastronomie soll sich an die Besucherinnen und Besucher des Naherholungsgebietes richten. Eine so genannte Event-Gastronomie hat im Naherholungsgebiet nichts zu suchen.
> Die Menschen müssen durch attraktive Verkehrskonzepte gewonnen werden, zum Naherholungsgebiet auch ohne eigenes Auto zu kommen.
> Für das Grillen am Strandbad muss es klare Spielregeln geben, deren Einhaltung auch überwacht werden müssen.
> Die Belange das Landschaftsschutzgebietes und der beiden angrenzenden Naturschutzgebiete müssen berücksichtigt und geschützt werden.
Das Strandbad muss als Naherholungsgebiet erhalten, geschützt und gepflegt werden. Dafür setzte ich mich ein.
Dr. Peter Kurz