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Die Friedrichsfeldschule braucht eine neue Perspektive

Pressemitteilungen


SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Stefan Fulst-Blei

Der Bildungsausschuss der Stadt Mannheim hat die sogenannte zweite Tranche Werkrealschulen beschlossen. Hier ist die Friedrichsfeldschule nicht vorgesehen.

Bisherige Hauptschüler werden an der Schule verbleiben können. Die Stadt Mannheim reagiert hiermit auf die stark nachlassende Anzahl an Hauptschülerinnen und Hauptschülern, welche sich seit Anfang der 80er Jahre von ca. 6.000 auf heute perspektivisch 3.000 entwickelt hat.

Diesen Rückgang hatte die vergangenen Jahre auch die Hauptschule in Friedrichsfeld gespürt, welche nun mit sechs weiteren nicht als Werkrealschulstandort benannt wird. Die Grundschule verbleibt im Ort. „Eine entsprechende Mehrheit hatte sich leider im Gemeinderat abgezeichnet, nachdem CDU und Grüne der Hauptschule in Friedrichsfeld ihre Zustimmung als Werkrealschulstandort verweigert haben“, so der Friedrichsfelder Stadtrat Dr. Stefan Fulst-Blei.

Allerdings, so Fulst-Blei weiter, sei es ihm auch nicht gelungen, in seiner eigenen Fraktion eine Mehrheit gegen diese Entscheidung zu erreichen. Fulst-Blei hatte sich bis zuletzt für ein Kooperationsmodell mit der Seckenheimschule stark gemacht. Für den SPD-Stadtrat geht es nun darum, der Friedrichsfeldschule und damit dem Stadtteil eine neue Perspektive zu eröffnen.

Dies könnte zum einen die Weiterentwicklung zu einer offenen Ganztagesschule sein. Zum anderen geht es um den Vorschlag, ein Teil Gelände für ein kleines Neubaugebiet aufzugeben und auf dem anderen Teil den Neubau einer Schule auf neuesten pädagogischem und technischem Stand zu realisieren.

Letzteres sollte einen Hort beinhaltet, aber auch die Integration der Stadtteilbibliothek oder des Jugendtreffs sollte laut Fulst-Blei in diesem Zusammenhang geprüft werden. Gegenfinanziert werden könnte dieses Projekt zum einen durch den Grundstückerlös (Verkauf an die GBG), zum anderen durch Einsparungen bei sonst fälligen erheblichen Sanierungsmaßnahmen am alten Schulhaus.

Aktuell befasst sich die Schulgemeinschaft mit der Erstellung eines Raumprogramms auf Grundlage eines pädagogischen Konzepts sowie die Stadtverwaltung mit den stadtplanerischen Aspekten des Vorhabens. Fulst-Blei: „Wir müssen Friedrichsfeld neue Impulse geben. Wir brauchen ein deutliches Bekenntnis für die Fortentwicklung unseres Stadtteiles. Hier sind alle Parteien im Ort gefordert.“

 

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