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Arbeitsminister Scholz bei John Deere

Presseecho

Wie gehen Unternehmen mit dem Thema Kurzarbeit um, damit hat sich Bundesarbeits- und Sozialminister Olaf Scholz (SPD) gestern Abend in Mannheim befasst. Scholz besichtigte das Werk von John Deere und sprach mit Betriebsräten des Unternehmens, danach diskutierte der Minister mit Arbeitnehmervertretern aus verschiedenen Mannheimer Firmen. "Was mir hier besonders gefällt, ist der Umgang mit Leih- und Zeitarbeitern", sagte Scholz bei John Deere. Der Besuch habe ihm auch gezeigt, dass die frühzeitige Erweiterung des Kurzarbeitergeldes ein richtiger Schritt gewesen sei und "hunderttausende Arbeitsplätze gesichert" habe. Der Minister betonte außerdem, dass es wichtig sei, wenn die Unternehmen die Kurzarbeit nutzten, um ihre Mitarbeiter weiterzuqualifizieren.

Stefan Rebmann, Vorsitzender des DGB Rhein-Neckar, betonte ebenso die Bedeutung der Kurzarbeit. "Das ist ein wichtiges Instrument, um Brücken zu bauen." Allerdings müsse sich die wirtschaftliche Lage ändern, "denn auch die Brücken gehen irgendwann zu Ende". Über das Thema Rente mit 67 habe er mit dem Minister noch nicht gesprochen, so Rebmann, der für die SPD in den Bundestag einziehen möchte. Rebmann hatte zuvor gefordert, die Rente mit 67 auszusetzen, Scholz ist dagegen. bro

Mannheimer Morgen
27. Juni 2009

 

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