Stadtrat Riehle hatte sich frühzeitig informiert.
Die SPD-Gemeinderatsfraktion ist erleichtert, dass das Wettbüro in der ehemaligen Brückenkopfapotheke in Seckenheim nicht genehmigt worden ist. Neue Diskussionen in Stadtteilen sollen mit einer Vergnügungsstättensatzung vermieden werden.
Die SPD-Gemeinderatsfraktion ist erleichtert, dass das Wettbüro in der ehemaligen Brückenkopfapotheke in Seckenheim nicht genehmigt worden ist. Obwohl das Wettbüro seit wenigen Tagen geöffnet hatte, war dies laut Informationen der städtischen Verwaltung nicht zulässig und muss schließen.
Kein Grund zur Beunruhigung
Der Seckenheimer SPD-Stadtrat Thorsten Riehle betont: „Für den gesamten Stadtteil wäre ein Wettbüro in der altehrwürdigen Brückenkopfapotheke ganz klar eine Katastrophe gewesen. Wir haben kurz nach Weihnachten von dem Antrag erfahren und uns direkt an die Verwaltung gewandt mit der klaren Aufforderung, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen. Wir sind froh, dass die Verwaltung dies gemacht hat. Es besteht kein Grund zur Beunruhigung für die Seckenheimerinnen und Seckenheimer.“
Nachhaltige Lösung notwendig
Stadtrat Dr. Boris Weirauch, Sprecher der SPD-Gemeinderatsfraktion für Sicherheit und Ordnung, blickt derweil weiter: „Wir wollen vermeiden, dass immer wieder in einem anderen Stadtteil die Diskussion aufkommt, ob ein Wettbüro genehmigt werden muss oder nicht. Eine Vergnügungsstättensatzung könnte dies verhindern. Dies haben wir bereits beantragt. Darin kann beispielsweise festgehalten werden, an welcher Stelle in der Stadt wie viele Wettbüros erlaubt werden.“