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Stefan Rebmann: Fair Trade - Genuss mit gutem Gewissen

MdB und MdL

Dass fair gehandelter Kaffe nicht nur für ein besseres Gewissen sorgt, sondern ein richtiger Genuss sein kann, davon konnten sich die Mannheimerinnen und Mannheimer am 30. September auf dem Paradeplatz überzeugen. Dorthin hatten der Mannheimer SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Rebmann, Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der Weltladen Mannheim im Rahmen der bundesweiten Fair Trade-Woche zu einer "fairen Kaffepause" eingeladen.

Bei Cappuccino, Milchkaffe und Co. aus fair gehandelten Kaffeebohnen drehte sich alles um die Frage, wie viel von dem, was die Menschen der sogenannten Ersten Welt für Kaffee und andere Handelsprodukte aus Entwicklungs- und Schwellenländern ausgeben eigentlich bei den Produzenten in der Dritten Welt ankommt. "Fairness in den weltumspannenden Handelsbeziehungen ist genauso Pflicht wie Fairness auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Es darf nicht sein, dass die Stärkeren die Schwächeren ausnutzen und kleinhalten. Leider ist es aber nach wie vor so, dass die Industriestaaten und die multinationalen Konzerne den Entwicklungsländern und den einzelnen Kleinbauern diktieren, was zu welchen Konditionen abgenommen und gehandelt wird". Stefan Rebmann wies darauf hin, dass an dieser Stelle die Industriestaaten in der Pflicht seien, protektionistische Handelsbeschränkungen oder Exportsubventionen zu Lasten der Länder der Dritten Welt aufzugeben und so mehr Chancengleichheit im Welthandel zuzulassen. Auch müssten sie sich stärker gegen Finanzspekulationen mit Nahrungsmitteln einsetzen. Zusammen mit Martin Krumm und Elke Stoiber vom Weltladen Mannheim beantwortete er Fragen rund um Fair Trade und zeigte Möglichkeiten auf, wie der Einzelne im täglichen Leben seinen Beitrag für faires und nachhaltiges Wirtschaften leisten kann, indem er darauf achtet, fair gehandelte Produkte zu konsumieren. "Die Kleinbauern sind der Schlüssel für ökologischen Landbau, für ein sozial nachhaltiges Wirtschaften und für die Ernährungssicherung in der Dritten Welt. Sie fair zu entlohnen und in ihrer wichtigen Funktion zu unterstützen und zu stärken, dafür hat die frühere SPD-Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul gekämpft und dafür setzt sich die SPD-Bundestagsfraktion auch weiterhin ein", so Rebmann.

 

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