Amtsblatt 20/2013: In der kommenden Woche beschäftigt das Turnfest die gesamte Metropolregion. Die Kooperation der 22 Kommunen ist ein wichtiges Signal für weitere gemeinsame Projekte.
Ab Samstag herrscht in Mannheim und der Region Ausnahmezustand. Dank dem Internationalen Deutschen Turnfest dürfen wir uns auf eine Woche Spitzensport freuen. Gleichzeitig ist es mit über 50.000 Dauerteilnehmern die größte Breitensportveranstaltung der Welt. Die Festmeile am Wasserturm wird zum zentralen Treffpunkt für Teilnehmende, Besuchende und Interessierte, für Jung und Alt.
Safferling dankbar für ehrenamtliches Engagement
SPD-Stadträtin Andrea Safferling, sportpolitische Sprecherin der SPD-Gemeinderatsfraktion, freut sich auf die kommenden Tage: „Die Sportstadt Mannheim kann sich von ihrer besten Seite zeigen. Über 500.000 Besucher aus dem In- und Ausland können sich von den Möglichkeiten Mannheims und der Region überzeugen. Jeden Tag werden wir andere Sportler, Menschen und vielleicht auch Sportarten kennenlernen können.“
Die Stadträtin hat aber insbesondere die Organisation im Blick: „Ich wünsche dem Organisationsteam und den tausenden freiwilligen Helferinnen und Helfer einen kühlen Kopf. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass sie den bewahren werden. Für Ihr Engagement bin ich Ihnen sehr dankbar.“
Bitte um Verständnis bei Anwohnern
Dr. Boris Weirauch, Sprecher der SPD-Fraktion für Sicherheit und Ordnung, bittet insbesondere bei den Anwohnerinnen und Anwohnern in der Nähe der Festmeile um Verständnis: „Einige Absperrungen und die Festmeile werden den Menschen in der direkten Umgebung Unannehmlichkeiten bereiten.
Doch ich hoffe, dass auch die Anwohnerinnen und Anwohner die kommenden Tage gut überstehen werden. Ich bin sicher, dass die vielen Angebote der Festmeile zumindest teilweise für die erschwerten Bedingungen entschädigen werden.“
Erst
mals eine Region als Veranstalterin
Ralf Eisenhauer, Fraktionsvorsitzender der SPD, hebt die Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden in der Metropolregion hervor: „Das erste Mal überhaupt ist nicht eine Stadt alleine, sondern eine ganze Region Veranstalterin. Das setzt ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt.
Durch die unterschiedlichen Ferienzeiten in den drei Bundesländern war es nicht einfach, zum Beispiel Schlafplätze in den Schulen zu organisieren, um so die meisten Teilnehmenden unterzubringen. Aber gemeinsam haben wir das hinbekommen. Das stimmt mich für weitere Projekte sehr zuversichtlich. Die Metropolregion steht zusammen.“