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Stadträtin Bade: Barrierefreiheit verwirklichen

Pressemitteilungen

Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion und sozialpolitische Sprecherin Marianne Bade lobt das große Engagement der AG Barrierefreiheit. Sie unterstützt deren Forderungen nach der Beseitigung noch bestehender Barrieren in den Köpfen und im öffentlichen Raum.

Anlässlich des 6. Jahrestages der Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention hatte die AG Barrierefreiheit zusammen mit der Regionalgeschäftsstelle des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Mannheim und dem Behindertenbeauftragten der Stadt Mannheim zu einer Veranstaltung geladen, bei der die Beteiligten eine Zwischenbilanz für Mannheim zogen. Die fiel so schlecht nicht aus.

„Mannheim hatte als eine der ersten Städte überhaupt einen hauptamtlichen Beauftragten für die Belange behinderter Menschen, seit 2010 haben wir einen Teilhabeplan für Menschen mit Behinderungen und seit 2011 einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention“, so Marianne Bade, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Gemeinderat und sozialpolitische Sprecherin.

Barrieren in Köpfen …

Marianne Bade lobte in dem Zusammenhang das große Engagement der AG Barrierefreiheit. „Ohne Sie wären wir wohl noch nicht so weit,“ wandte sie sich direkt an die Veranstalter und forderte sie gleichzeitig auf, immer weiter zu drängen. Gerne nahm sie auch die Forderungen der AG und der Referentin Dr. Sigrid Arnade auf, Behinderung als soziales Modell zu begreifen und nicht als medizinisches und Inklusion als gesellschaftliche Aufgabe wahrzunehmen.

Darüber hinaus bekräftigte sie im Hinblick auf die Aufgaben der Stadt: „Inklusion ist eine Querschnittsaufgabe.  Ich trete dafür ein, die Stelle des Behindertenbeauftragten mit mehr Kompetenzen zu versehen und wie es Oberbürgermeister Kurz vorschlägt, den  Behindertenbeauftragten in das Vielfaltsmanagement der Stadt einzubeziehen.“

… und im öffentlichen Raum beseitigen

Auch der Vorschlag der AG Barrierefreiheit nach einem besseren und effektiveren Controlling bei der barrierefreien Umsetzung baulicher Maßnahmen im öffentlichen Raum stieß bei Marianne Bade auf offene Ohren – ebenso wie die Forderung, für den Mannheimer Aktionsplan mehr finanzielle Mittel in den Haushalt einzustellen.

„Die SPD unterstützt die Idee des Oberbürgermeisters, einen Zehnjahresplan für den öffentlichen Raum aufzulegen, um Barrierefreiheit zu erreichen. Als sinnvoll erachte ich auch turnusmäßige Gespräche mit der AG Barrierefreiheit und einen regelmäßigen Bericht der Verwaltung für den Gemeinderat über den Stand der Umsetzung des Aktionsplans.“

 

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