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SPD Mannheim - Seckenheim Hochstätt Suebenheim

Sozial ausgewogen und bezahlbar wohnen

Pressemitteilungen

Auch für die Wohnungspolitik interessant: Die Hammonds-Kaserne in Seckenheim.

Die SPD-Gemeinderatsfraktion fordert in einem Antrag an den Gemeinderat ein Mannheimer Modell für die Wohnungspolitik. Damit soll sich die Wohnungswirtschaft zukunftsfähig entwickeln können.

Die SPD-Fraktion hat für die kommende Sitzung des Gemeinderats einen Antrag eingebracht, in dem eine ausgewogene und moderne Mischung der Wohnungen und Wohngebiete in Mannheim gefordert wird, um den Bedürfnissen aller, auch künftiger, Einwohnerinnen und Einwohnern gerecht zu werden.

Drei Bausteine

Ziel ist ein Mannheimer Modell, mit dem sich der Mannheimer Wohnungsmarkt zukunftsfähig weiterentwickeln kann. Zudem soll ein Bündnis für Wohnen mit der Wohnungswirtschaft und anderen privaten Investoren angestrebt werden mit dem Ziel, beim Wohnungsneubau mindestens 30 Prozent geförderte mietpreisgebundene Wohnungen vorzusehen und Mieterhöhungen auf maximal 10 Prozent innerhalb von drei Jahren zu beschränken.

Der dritte Baustein ist die „Konzeptausschreibung“ bei der Vergabe oder beim Verkauf von städtischen Grundstücken: Dabei müssen neben dem Preis weitere Aspekte berücksichtigt werden, wie zum Beispiel städtebauliche Überlegungen oder energetische Standards.

Lebendige Stadtviertel ermöglichen

SPD-Fraktionsvorsitzender Ralf Eisenhauer erklärt: „Die Mannheimer SPD steht für eine Wohnungsbaupolitik für alle. Weil wir in Mannheim schon immer aktive Wohnungspolitik betreiben, haben wir hier bisher keine Wohnungsnot wie etwa in Berlin, Frankfurt oder auch Heidelberg. Der Mietspiegel ist in den vergangenen Jahren jedoch in Mannheim gestiegen. Gerade Wohnungen für Familien und kleinere günstigere Einheiten für Single-Haushalte sind sehr knapp. Genauso zieht es viele ältere Menschen wieder in die Städte. Sie möchten gut angebundene, möglichst barrierefreie Wohnungen und Häuser.“

Eisenhauer denkt auch an weitere Fachkräfte: „Wir wollen eine attraktivere Stadt für hochausgebildete Menschen, Kreative oder junge Familien werden. Nach ihrem Studium in Mannheim sollen sie nicht nur hier ihren Arbeitsplatz finden, sondern auch vor Ort wohnen bleiben. Deshalb wollen wir beispielsweise im Glücksteinquartier und insbesondere auf den Konversionsflächen lebendige, bunt gemischte Viertel und Stadtteile ermöglichen – also auch mit Angeboten, die sozial ausgewogen und bezahlbar für alle sind.“

 

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