Stadtrat Dr. Boris Weirauch (4. v.re.) informierte sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Wallstadt über ihre Situation.
Die SPD-Gemeinderatsfraktion besuchte die Freiwillige Feuerwehr Wallstadt. Stadtrat Dr. Boris Weirauch bekräftigte die Unterstützung der SPD für erste Umsetzungen des Brandschutzbedarfsplans bereits im kommenden Haushalt, so zum Beispiel Planungsmittel für eine neue Feuerwache.
Im Rahmen der SPD-Feuerwehrtour durch den Mannheimer Norden besuchte Stadtrat Dr. Boris Weirauch, SPD-Fraktionssprecher für Sicherheit und Ordnung, die Wache der Freiwilligen Feuerwehr Wallstadt. Begleitet wurde Weirauch von SPD-Kreisvorstandsmitglied Malin Melbeck.
Gemeinsam mit dem stellvertretenden Amtsleiter der Berufsfeuerwehr, Karl-Heinz Gremm, dem Kommandanten der Berufsfeuerwache-Nord Rudi Götz und Stadtbrandmeister Norbert Windecker informierten sich Weirauch und Melbeck unter sachkundiger Führung des stellvertretenden Abteilungskommandanten Enrico Starck und weiterer Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wallstadt über die Situation vor Ort.
Deutlich wurden die beengten Räumlichkeiten: So müssen sich die Feuerwehrkräfte in der Fahrzeughalle für den Einsatz umziehen. Auch fehlen Rückzugsräume und angemessene Sanitäranlagen. „Die Feuerwache platzt aus allen Nähten und entspricht auch beim Arbeitsschutz nicht den heutigen Standards“, hält Weirauch fest. Diese Einschätzung wurde zuletzt auch durch den dem Gemeinderat im April vorgelegten Brandschutzbedarfsplan bestätigt.
Planungsmittel sollen drin sein
Weirauch erläuterte den anwesenden Feuerwehrleuten, dass die SPD-Fraktion sich gegenüber der Stadtverwaltung dafür stark gemacht hat, dass umgehend Maßnahmen zur Umsetzung der gutachterlichen Hinweise einzuleiten sind und damit nicht bis zum übernächsten Haushalt gewartet wird. Aus Sicht von Weirauch ist es deswegen nur konsequent, dass im kommenden Doppelhaushalt 2014/2015 zunächst eine Planungsrate in Höhe von 250.000 Euro eingestellt wird, um einen Neubau der Wache der Freiwilligen Feuerwehr in Wallstadt baureif zu machen.
Beim anschließenden Mittagessen wurde von Seiten der Feuerwehr bemängelt, dass es immer schwerer wird, Arbeit und Ehrenamt unter einen Hut zu bringen. Melbeck und Weirauch kündigten an, dieses Thema bei der Stadtverwaltung nochmals auf den Tisch zu bringen. „Insbesondere die Stadt muss hier Vorbild sein und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei der Freiwilligen Feuerwehr ihren Dienst tun, entsprechend unterstützen", macht Melbeck den Standpunkt der SPD klar.