IOC überdenkt Olympiaausschluss / Finale Entscheidung im September
Die über 25.000 Mitglieder der Ringervereine in Baden-Württemberg können wieder hoffen. Mitte Februar hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) noch angekündigt Ringen voraussichtlich ab 2020 von den Olympischen Spielen auszuschließen, jetzt wurde Ringen wieder auf eine Liste der möglichen Sportarten für Olympia 2020 gesetzt. "Der Schulterschluss zwischen Politik und Öffentlichkeit hat Wirkung gezeigt. Die Ringer sind zumindest mit einem Bein wieder auf der olympischen Matte", begrüßt der baden-württembergische SPD-Europaabgeordnete Peter SIMON die Entscheidung des IOC.
Gemeinsam mit acht weiteren Parteikolleginnen und -kollegen hatte Peter SIMON im Europäischen Parlament im März eine Initiative gestartet, die sich für den Erhalt des Ring-Wettbewerbs als Olympische Disziplin stark macht. Bereits nach wenigen Tagen hatten sich der Initiative über 100 Abgeordnete aus verschiedenen Fraktionen und Ländern angeschlossen. "Wir konnten es nicht einfach hinnehmen, dass eine so traditionsreiche Sportart, die wie kaum eine andere Disziplin den olympischen Geist verkörpert, aus kommerziellen Gründen ausgehebelt wird. Zumal gerade unsere erfolgreiche Nachwuchsförderung in Baden-Württemberg ohne die nötigen Fördermittel enorme Abstriche machen müsste", betont Peter SIMON.
„Aber noch ist das letzte Wort nicht gesprochen. Dieser Etappenerfolg wird allen Unterstützern weiteren Auftrieb geben. Unsere gemeinsame Botschaft ist klar: Ringen gehört ohne Wenn und Aber auf die olympische Wettkampfbühne“, schließt Peter SIMON mit Blick auf die für September geplante finale Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees im September 2013.