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Peter SIMON:"Mehr Unterstützung für Metropolregionen durch Europa nötig!"

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Peter Simon (links) auf der internationalen Konferenz zum Thema Effiziente Government-Modell von Metropolregionen

Metropolregion Rhein-Neckar als Modell für andere europäische Metropolregionen vorgestellt

Im Rahmen einer internationalen Konferenz zum Thema "Effiziente Governance-Modelle für Metropolregionen - Funktionale Stadt-Umland Partnerschaften", die heute im Europäischen Parlament in Brüssel auf Initiative der fraktions-übergreifenden parlamentarischen Intergruppe URBAN und von METREX, dem europäischen Netzwerk der Metropolregionen, ausgerichtet wurde, hat der Mannheimer SPD-Europaabgeordnete und Vize-Präsident der Intergruppe URBAN Peter SIMON das Modell für gemeinschaftliche Regionalentwicklung in der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) als Best-Practice-Beispiel vorgestellt.

"Gerade der deutschlandweit einzigartige Ansatz, die Strukturen für die gemeinschaftliche Regionalentwicklung in Form des Dreiklangs zwischen dem Verband Region Rhein-Neckar, dem Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH zu institutionalisieren, bringt den Schulterschluss zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung auf eine Ebene, die eine kontinuierliche und nachhaltige gemeinschaftliche Regionalentwicklung gewährleistet. Die Erfolge der letzten Jahre z. B. bei den diversen Clusterinitiativen zeigen eindrucksvoll, was solche verbindlichen Strukturen bewirken können und machen die MRN zu einem Vorbild für andere europäische Metropolregionen", erläuterte Peter SIMON bei seiner Präsentation der MRN.

In seinem Beitrag unterstrich Peter SIMON, Mitglied im Ausschuss für Regionale Entwicklung, die zunehmende Bedeutung von Metropolregionen und plädierte deshalb für eine stärkere Unterstützung solcher funktionalen Räume durch Europa: "Da sollte auch auf europäischer Ebene jetzt ein Zeichen gesetzt oder Türen geöffnet werden. Schließlich leisten Metropolregionen einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Europas". Bei der Förderung von regionsübergreifenden Projekten durch europäische Gelder plädiert der ehemalige Leiter der Wirtschaftsförderung der MRN GmbH deshalb für Metropolregionen wie die MRN, die sich über mehrere Bundesländer erstrecken, zumindest für eine flexiblere Handhabung der jeweiligen Operationellen Programme, die die Verwendung der europäischen Fördermittel auf Bundeslandebene festlegen. "Metropolregionen wie die MRN, die über etablierte und legitimierte Strukturen verfügen, sollte die Möglichkeit eröffnet werden, leichter an europäische Fördergelder für bundeslandübergreifende Projekte zu kommen. In Zeiten in denen die interregionale Zusammenarbeit einen immer größeren Stellenwert erlangt, können Förderkulissen doch nicht mehr an Bundeslandgrenzen halt machen oder die Beantragung von Fördergelder aufgrund der Beteiligung verschiedener Bundesländer ein nahezu unmöglicher bürokratischer Kraftakt sein", so Peter SIMON abschließend.

 

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