Neckarstadt profitiert von den Beschlüssen der Haushaltsberatungen
„540.000 Euro wird die Stadt investieren, um die Uhlandschule für den Ganztagsbetrieb baulich vorzubereiten, 200.000 Euro nimmt sie für die Einrichtung eines Ganztagsbetriebs an der Erich-Kästner-Schule in die Hand, für die Humboldtschule werden ab 2013 und 2014 zwei Millionen Euro für erste Ausbaumaßnahmen zur Ganztagsschule zur Verfügung gestellt, die Hildaschule soll für 250.000 Euro neue Fachräume erhalten.
Und in die Kindertagesstätten Uhlandschule, Pumpwerkstraße und August-Kuhn-Straße werden bis 2015 fast 8 Millionen Euro fließen“, zählt Stadtrat Reinhold Götz nur die Investitionen im Bildungs- und Betreuungsbereich in der Neckarstadt auf, für die sich die SPD bei den Haushaltsberatungen stark gemacht hat. Darüber hinaus profitieren Neckarstadt und Herzogenried aber auch von Investitionen ins Herzogenriedbad, ins Eissportzentrum oder die Bertha-Benz-Halle. Auch das Jugendkulturzentrum FORUM erhält Sanierungsmittel.
Eisenhauer: "Arbeit mit Kindern und Jugendlichen stärken"
„Mit unseren Entscheidungen haben wir unser Ziel, vor allem in Betreuung und Bildung mehr Geld zu stecken und die Infrastruktur zu verbessern, erreicht“, zeigt sich Reinhold Götz alles in allem zufrieden, auch wenn er sich beispielsweise auch noch Mittel zum Ausbau der südlichen Platzhälfte des alten Meßplatzes gewünscht hätte. Möglich wurde dies nicht zuletzt durch die Rückführung des Gewerbesteuerhebesatzes auf das Niveau von 2001. „Mit dem zusätzlichen Geld können wir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen stärken, ein Sozialticket für Menschen mit geringem Einkommen einführen und wichtige Sanierungen an Gebäuden und Straßen vornehmen“, sagt der Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion, Ralf Eisenhauer.
Ganz wichtig sei dabei, dass bereits in 2012 über sieben Millionen Euro der Mehreinnahmen für die Schuldentilgung der Stadt verwendet würden. Nicht zuletzt sei der Haushalt sozial ausgewogen: „Lasten und Leistungen sind gerecht verteilt. Nach den harten Einschnitten für die Bürgerschaft durch das Haushaltsstrukturprogramm bis 2013 können nun die Unternehmen ihren Anteil für unsere Stadtgesellschaft erbringen. Gerade in wirtschaftlich guten Zeiten ist ein solcher Beitrag möglich“, erläutert Eisenhauer weiter.