
SPD kämpft um die Zukunft der kommunalen Bildung.
SPD Mannheim - Seckenheim Hochstätt Suebenheim
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SPD kämpft um die Zukunft der kommunalen Bildung.
Das Mannheimer Unterstützungssystem Schule (MAUS) ist eine Marke. 10.000 Stunden zusätzlichen Unterricht stellt die Stadt zur Verbesserung der Bildungssituation bereit. Nicht zuletzt deshalb erklärte Baden-Württembergs Kultusminister Helmut Rau diese Unterstützungssystem auf dem „Mannheim Tag“ der Landesregierung zum innovativen Bildungskonzept. Um diesen Bildungsvorsprung zu wahren, hatte Dr. Stefan Fulst-Blei in den letzten zwei Monaten eine Tour durch alle Mannheimer MAUS-Schulen organisiert, um sich persönlich von den Erfolgen zu überzeugen.
Nun präsentierte er die Ergebnisse auf einem öffentlichen Symposium im Ratssaal des Stadthauses N1. Alle acht Projektschulen beteiligten sich an der Veranstaltung. Im ersten Panel diskutierten Melanie Seidenglanz als Dozentin der Abendakademie, Elternbeirätin Martina Lenz vom Elisabeth Gymnasium, Konrektorin Steffi Geier-Hagemann von der Konrad-Duden-Schule und zwei Schülerinnen der Humboldt-Realschule über die Auswirkung von MAUS an Mannheims Schulen.
Die Resonanz war eindeutig: wir brauchen aufgrund des Erfolgs nicht weniger, sondern mehr MAUS für Mannheims Schulen. Aufbauend auf diesen Erfahrungsberichten reflektierte die Wissenschaft in einem zweiten Panel die Zukunftsaufgaben der Bildungspolitik in Mannheim. Mit ihrer Expertise lieferten Prof. Jochen Peter, Prof. Rainer Kilb und Prof. Richard Utz der Fakultät für Sozialwesen der Hochschule Mannheim neue Impulse zur Reform der kommunalen Bildungslandschaft.
Sie bestärkten die Mannheimer Bildungspolitiker in ihrer Absicht die Schule als Sozialraum weiterzuentwickeln. An den Schulen müsse die Jugendhilfe neben der Bildung eine gleichgewichtige Rolle einnehmen; gleichzeitig dürfe die Schule nicht der Ausbildung dienen, sondern müsse auch als Ort der Unbeschwertheit und des Spielens erfahren werden. In der abschließenden Diskussion an der sich zahlreiche Schulleiter und Lehrkräfte beteiligte zeigte sich deutlich, dass über die acht Projektschulen hinaus MAUS-Bedarf in Mannheim besteht. Inwiefern die Stadt Mannheim weitere bildungspolitische Akzente setzen kann, werden die kommenden Haushaltsberatungen zeigen.
Für Dr. Stefan Fulst-Blei ist trotz Krise, eine Ausbau der Bildungsleistungen im Bereich Kinder, Jugend, Bildung denkbar. Eingerahmt wurde dieser besondere Bildungsabend durch zahlreiche kleine Höhepunkte: das „Körperorchester“ der Kepler-Grundschule Mannheim, die Hip-Hop-Tanzgruppe der Humboldt-Hauptschule und den Schulchor der Neckarschule zeigten mit ihren Auftritten, was MAUS auch kann: Kreativität, Ausdrucksfähigkeit und Freunde schenken.
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