Die Jusos Mannheim begrüßen die Arbeit des runden Tisches "Sicher fühlen in Mannheim". „Uns ist die gefühlte Sicherheit der Mannheimerinnen und Mannheimer ein wichtiges Anliegen. Daher ist es gut, wenn Konzepte zur Erhöhung des subjektiven Sicherheitsgefühls entwickelt werden.“, so der Juso-Vorsitzende Florian Nowack.
Die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten unterstützen die bereits in die Wege geleitete Maßnahme, Nachtbusse der Buslinie 60 einzurichten. Ebenso erfreut die Jusos, dass die Beleuchtung an der Rheinstraße erneuert und ausgeweitet werden soll. „Wir denken, dass wichtige Impulse für die Stadtplanung gesetzt werden können. Städtebauliche Maßnahmen müssen von vornherein verstärkt nach Gesichtspunkten wie z.B. der Übersichtlichkeit entwickelt und umgesetzt werden“, ergänzt Annette Hillerich, stellvertretende Juso-Kreisvorsitzende und Mitglied im SPD-Kreisvorstand.
Die geplante Installation von Videokameras lehnen die Jusos jedoch ab. „Wir haben die Überzeugung, dass Videokameras Gefahren und Verbrechen nicht verhindern, sondern Gewalttaten dann oftmals nur auf einen anderen Tatort verschoben werden. Kameras können bei der Aufklärung von Taten helfen, aber sie verhindern keine Übergriffe. Von Maßnahmen, wie der genannten Erneuerung der Beleuchtung, versprechen wir uns wesentlich mehr als davon Kameras aufzustellen.“, so Hillerich weiter. Die Jusos möchten einen Einstieg in die Videoüberwachung von öffentlichen Plätzen vermeiden. Die Anzahl der Kameras gebe zudem keine Rückschlüsse auf die Sicherheit einer Stadt.