v.l.n.r.: Sergej Kaiser, Mai Nguyen, Imke Buß, Christian Dristram, Ilja Kantorovitch, Miriam Duttweiler, Daniel Sigg
Mehr als 120 Jungsozialistinnen und Jungsozialisten fanden sich am vergangenen Mittwoch, dem 29.02. zu ihrer Jahreshauptversammlung des Kreisverband Mannheim im Gewerkschaftshaus ein. Dort wählten sie einen neuen Vorstand und beschlossen ein Arbeitprogramm, welches die Arbeitsschwerpunkte für das Jahr 2012 festsetzt.
In ihrem Rechenschaftsbericht hob der ehemalige Vorstand den enormen Mitgliederzuwachs im Jahr 2011 hervor; innerhalb eines Jahres wuchs die Mitgliederschaft um ca. 25% auf mehr als 400 Mitglieder.
Die Jusos beschlossen ein Arbeitsprogramm mit dem Titel "Denken. Träumen. Handeln", in dem sie ihren Anspruch als stärkste Parteijungendorganisation Mannheims verdeutlichten. So sehen die Jusos den Konversionsprozess als eine der größten Herausforderungen der Stadt für die nächten Jahre. Hier wollen die Jusos Ideen und Konzepte entwickeln, um Einfluss auf die Städtebaupolitik zu nehmen. Außerdem wollen sich die JungsozialistInnen weiterhin der Bildungspolitik widmen. In diesem Themenfeld sind die Ausgestaltungsmöglichkeiten der Gemeinschaftsschule in Mannheim und die Umsetzung inklusiver Beschlulung von Kindern mit einer Behinderung besonders prioritär.
Neben den Inhalten wurden ebenfalls die Personalentscheidungen für die Legislatur 2012/13 gefällt. In einer Kampfabstimmung setzte sich der 23-jährige Soziologie-Student Christian Dristram durch und wurde mit rund 57% der Stimmen zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. "Wer Visionen hat, soll nicht zum Arzt gehen. Wer Visionen hat, soll zu den Jusos Mannheim kommen", so Dristram in seiner Bewerbungsrede. Imke Buß wurde in ihrem Amt als stellvertretende Vorsitzende bestätigt. Neu in den Vorstand wurden als stellvertretende Vorsitzende Daniel Sigg, Mai Nguyen, Sergej Kaiser, Miriam Duttweiler und Ilja Kantorovitch gewählt.