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Heberer fordert bessere Förderung der Schulsozialarbeit

Pressemitteilungen

Die SPD-Stadträtin Helen Heberer, MdL macht sich erneut für den Ausbau der Schulsozialarbeit stark. Diese spiele eine wichtige Rolle im Schulalltag und müsse weiter gefördert werden. Heberer fordert deshalb insbesondere die Landesregierung auf, die sich noch immer ihrer kommunalen Mitverantwortung für die Finanzierung der Schulsozialarbeit entzieht, sich dieser Aufgabe zu stellen.

Stattdessen versuche sie, die Verantwortung auf die Kommunen oder die Lehrerschaft zu verschieben , wie etwa durch den Vorschlag von Justizminister Goll, der die Schulsozialarbeit über die Umwidmung von Lehrerstellen finanzieren will.

Dabei habe eine landesweite Untersuchung „Jugend-Arbeit-Zukunft“ bereits 1999 die Empfehlung ausgegeben, dass Schulsozialarbeit zu je einem Drittel von den Jugendhilfe-, den Schulträgern und vom Land finanziert werden solle. Wie wirksam flankierende kommunale Maßnahmen in der Bildungspolitik sein können, zeige bereits das Mannheimer Unterstützungsprojekt Schule, kurz MAUS. Mit MAUS gebe es in unserer Stadt einen ausgezeichneten Ansatz, sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu einem besseren Bildungserfolg zu verhelfen.

Derzeit stelle die Stadt Mannheim dafür elf teilnehmenden Schulen (Förder-, Grund- und Werkrealschulen sowie Gymnasien) 10.000 Förderstunden für jährlich 324.000 Euro zusätzlich zur Verfügung. Damit weitere Schulen an dem Projekt teilnehmen und so noch mehr betroffene Mädchen und Jungen von MAUS profitieren können, sei eine finanzielle Unterstützung der Kommune gerade auch durch das Land dringend erforderlich: „Schulsozialarbeit gehört zum Bildungsauftrag der Schule, sie muss deshalb auch als Landesaufgabe begriffen und vom Land mitfinanziert werden“ bekräftigt Heberer ihre Forderung.

Gemeinsam mit ihrer Fraktion hatte sie in den Haushaltsberatungen Anfang 2010 gefordert, dass das Land seinen Rückzug aus der Mitfinanzierung der Schulsozialarbeit wieder rückgängig macht. „Schulsozialarbeit darf nicht nur dann stattfinden, wenn die Kommunen dafür die entsprechenden finanziellen Mittel aufbringen können – sie muss gesichert dort stattfinden können, wo sie notwendig ist“, so Heberer weiter. „MAUS ist ein Projekt, das mit entsprechender Unterstützung in ganz Baden-Württemberg Schule machen könnte“, ist Heberer überzeugt.

 

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