
Die dritte und vierte Station der MAUS on Tour führten den Fraktionsvorsitzenden der Mannheimer SPD, Dr. Stefan Fulst-Blei, in das Elisabeth Gymnasium und in die Johannes- Kepler Grundschule.
SPD Mannheim - Seckenheim Hochstätt Suebenheim
Europa

Die dritte und vierte Station der MAUS on Tour führten den Fraktionsvorsitzenden der Mannheimer SPD, Dr. Stefan Fulst-Blei, in das Elisabeth Gymnasium und in die Johannes- Kepler Grundschule.
Die dritte und vierte Station der MAUS on Tour führten den Fraktionsvorsitzenden der Mannheimer SPD, Dr. Stefan Fulst-Blei, in das Elisabeth Gymnasium und in die Johannes- Kepler Grundschule. Für die Vertreter des Elisabeth Gymnasiums zeigt sich der größte Erfolg in der Versetzung gefährdeter Schüler. So schafften im letzten Schuljahr fast alle der 15 stark versetzungsgefährdeten Schüler der neunten Klasse den Wechsel in die nächste Klassenstufe.
Die MAUS-Angebote haben also geholfen. Die MAUS-Kurse werden unterrichtsbegleitend angeboten. So können die Schüler zeitnah und wirkungsvoll an ihren fachlichen Problemen arbeiten. Ein Grund für diesen Erfolg ist auch, dass sich die teilnehmenden Schüler in den kleinen Gruppen eher trauen, Fragen zu stellen, denn die anderen sind ja auf dem gleichen Kenntnisstand. Positiv ist ausserdem, dass sich die Schülerinnen und Schüler auch privat per e-mail an manche Dozenten wenden können.
Vor einer Klassenarbeit hilft das besonders gut. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass Dr. Fulst-Blei gefragt wurde, ob es nicht MAUS-Kurse für die Oberstufe geben könnte. Es gab auch kritische Töne. So wurde Dr. Fulst-Blei darüber informiert, dass es Schwierigkeiten gibt, die jeweiligen Klassenpläne mit den Konzeptionen der Dozenten der Abendakademie abzustimmen. Die Vertreter des Elisabeth Gymnasiums zeigen sich sehr zufrieden mit den Angeboten, die die Stadtbibliothek ihnen macht. Schade finden sie nur, dass die meisten Kurse erst am späten Nachmittag statt finden können.
Die MAUS-Teilnehmer der Johannes-Kepler Grundschule empfingen Dr. Fulst-Blei nach dem Besuch des Elisabteh Gymnasiums dann ebenfalls in “kleiner“ Runde. Viele „kleine Mäuse“, so wie sich die Teilnehmer der MAUS-Kurse selber nennen, berichteten ganz stolz von ihrem HipHop-Kurs, der von einem ehemaligen Casting-Show Kandidaten geleitet wird und von der Mannheim AG. Letztere ermöglicht es den Kindern, viele interessante Orte, wie z.B. das Museumsschiff, ein Polizeirevier oder eine Feuerwache, zu besuchen. Auch von Dr. Fulst-Blei wollten die Zweit-, Dritt- und Viertklässler vieles wissen. Wie viele Schulen er schon besucht habe oder ob man in der siebten Klasse wirklich Biologie und Chemie machen müsse. Beim nachfolgenden Gespräch mit der Rektorin und den beiden Vertreterinnen des Elternbeirats wurde die Begeisterung der Kinder noch einmal bestätigt.
Für die Rektorin Angela Speicher ist das MAUS-Projekt „einfach ein Geschenk“. In jeder Hofpause sei zu beobachten, wie draußen das im HipHop-Kurs gelernte praktisch geübt wird. Das einzige Problem für die Pädagoginnen ist, dass die Dozenten, die im Rahmen des MAUS-Projekts an die Schule kommen, zu schnell wechseln. Dies bezüglich wünscht man sich, dass die Dozenten die Schülerinnen und Schüler einfach länger begleiten. Dann müsste auch nicht ständig eine neue Einweisung in den Umgang mit den Schülerinnen und Schülern erfolgen.
Wie bei der Humboldt-Realschule und der Kerschensteiner Ganztageshauptschule wurde auch hier der große Nutzen und die Freude an den MAUS-Projekten deutlich und von den Teilnehmern betont. Die nächsten Stationen sind die Konrad-Duden Hauptschule und die Neckarschule am 23. Oktober.
Homepage SPD-Gemeinderatsfraktion Mannheim