
Braucht die Region das Sozialticket?
Ankündigungen
Frau Meinhart ist 67 Jahre alt und wohnt auf der Rheinau in Mannheim. Am liebsten besucht sie ihre Freundin, die in einem Pflegeheim in der Neckarstadt lebt. Da Frau Meinhart von der Grundsicherung leben muss, stehen ihr 382 Euro im Monat zur Verfügung. Mit dem rechtlich vorgesehenen Bedarf für Verkehrsmittel könnte sie fünf Mal im Monat ihre Freundin besuchen.
Dann dürfte sie aber nicht zum Sozialamt fahren, ihren Arzt aufsuchen, ganz zu schweigen von einem Luisenparkausflug. Ähnlich wie Frau Meinhart geht es mindestens 5.000 Heidelberger/innen, 20.000 Personen in Mannheim und 10.000 Menschen in Ludwigshafen.
Wir möchten, dass alle Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Dazu gehört heutzutage die Chance, mobil unterwegs sein zu können, weshalb viele Städte und Regionen das Sozialticket eingeführt haben. Zahlreiche Menschen konnten dadurch auf den ÖPNV umsteigen.
Auf diese Weise gab es zusätzliche Einnahmen für die Verkehrsbetriebe. Das Sozialticket wurde finanzierbar. Die SPD-Fraktionen aus Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen fordern ein Sozialticket für die Metropolregion und möchten dieses Thema mit Ihnen diskutieren am
am Freitag, den 3. Mai 2013, 17 bis 19 Uhr
im Ratssaal, Stadthaus in N 1, 68161 Mannheim (am Paradeplatz).
Mit ihnen diskutieren:
Dr. Klaus Vorgang. Sein Rhein-Ruhr-Verkehrsbetrieb sammelte mit dem Sozialticket gute Erfahrungen.
URN-Geschäftsführer Rüdiger Schmidt vertritt die Verkehrsunternehmen der Region.
Mit dabei sind auch die SPD-Fraktionsvorsitzenden aus der Region:
Ralf Eisenhauer, Mannheim
Heike Scharfenberger, Ludwigshafen
Prof. Dr. Anke Schuster, Heidelberg
Homepage SPD-Gemeinderatsfraktion Mannheim





