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SPD Mannheim - Seckenheim Hochstätt Suebenheim

Block 9 aus der Nähe betrachtet

Ortsverein


K. Kubinski dankt Dr. Markus Binder für die Möglichkeit, der Baustelle von Block 9 einen Besuch abzustatten.

Der SPD Ortsverein beteiligte sich mit einem weiteren Besuch an der Landeskampagne der baden-württembergischen SPD "Gute Wirtschaft-soziales Baden-Württemberg". Diesmal sollte der wirtschaftliche Aspekt des Kampagnemottos hervorgehoben werden.

Deshalb besuchten die Rheinauer Sozialdemokraten, gemeinsam mit interessierten Bürgern, die Baustelle des milliardenschweren Bauprojekts Block 9 im Großkraftwerk Mannheim.

Ortsvereinsvorsitzender Kurt Kubinski wies in seinen Begrüßungsworten darauf hin, dass das GKM im Bewusstsein der Rheinauer Bürger immer als "unser GKM" betrachtet würde und man auf das Erreichte stolz sei.
Nicht umsonst sei deutschlandweit das Interesse am GKM gestiegen, als dieses von der Bundesnetzagentur als Kaltreserve vorgeschlagen worden war.

Nach einem informativen Einstiges-Vortrag des kaufmännischen Direktors Dr. Markus Binder, konnten sich die Besucher, ausgestattet mit Sicherheitskleidung und im strömenden Regen, direkt ein Bild von den Dimensionen des neuen Blocks machen.

Einige Genossen waren sprachlos, dass sie so nah an dieses Bauwerk herankamen, da sie damit niemals gerechnet hatten.
Andere waren einfach nur erstaunt, aufgrund der Größe des Baus, die man von außen kaum abschätzen konnte, welche aber innerhalb des Maschinenraums, mit den Turbinen in der Mitte, plötzlich andere Dimensionen annahm. 911 MW sollen hier nach der Fertigstellung produziert werden.

Ein Aufstieg in 110 Meter Höhe war nicht der krönende Abschluss, aber ebenfalls ein Highlight und sorgte trotz des Regens für gute Stimmung. 108 Meter konnten allerdings mit dem Aufzug zurück gelegt werden, was bei den Genossen dann doch positiv aufgenommen wurde. Das Ausblick entschädigte für das schlechte Wetter, selbst die grauen Wolken wirkten von dort oben sehr atmosphärisch.

Über den Rhein, den Rheinauhafen ging der Blick, über Neckarau und die weiteren Anlagen des GKM. Die Rheinauer SPDler und ihre nicht politisch gebundenen Begleiter waren zufrieden und durften nach dem Abstieg, bei dem erneut der Aufzug zum Einsatz kam, im Infocenter noch eine Stärkung zu sich nehmen.

Der Vorsitzende machte nochmals deutlich, dass man Block 9 für notwendig erachte, eine Haltung, die man von Anfang an so vertreten habe.
"Für uns ist Block 9 eine Sicherheit für unsere Stromversorgung, Sicherheit für die Arbeitsplätze im GKM, Sicherheit für unsere Umwelt. Immerhin wird der Wirkungsgrad von Block 9 den der dann abgeschalteten Blöcke 3 und 4 weit übertreffen und die Fernwärme sollte man auch immer berücksichtigen."

Im Großkraftwerk, so waren die Besucher überzeugt, wird sinnvoll gehandelt und für die Zukunft geplant. Das alles mit viel Übersicht auf die lokalen Befindlichkeiten und auch mit Blick auf den Umweltschutz. Und genau deswegen sind die Rheinauer auch weiterhin stolz auf "ihr" Großkraftwerk, auch wenn sie es mit Neckarau teilen müssen.

 

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