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Ausflug nach Straßburg ins Europäische Parlament

Aktuelles

Katharina Benz, eine Schülerin der Helene-Lange-Schule in Mannheim, verfasste nach dem Besuch des Europäischen Parlaments am 26. November 2009 folgenden Bericht:

Ausflug nach Straßburg ins Europäisches Parlament

von Katharina Benz

Am 26. November 2009 fuhren wir von der Helene-Lange-Schule zum europäischen Parlament in Straßburg. Wir, das waren drei Klassen, die BTG-Klassen 11c und 11d und das zweijährige Berufskolleg Hauswirtschaft. Morgens um 8 Uhr fuhren wir los und kamen ca. um 10 Uhr dort an - dachten wir zumindest. Denn - wie sich herausstellte – setzte uns der Busfahrer nicht beim europäischen Parlament sondern beim Europarat ab. Den Unterschied kennen wir nun auch. Zum Glück war es kein weiter Fußweg bis zu unserem eigentlichen Ziel. Als wir dort ankamen, wurden erstmal unsere Taschen wie am Flughafen durchleuchtet und wir mussten alle Jacken und größeren Taschen abgeben.

Danach wurden wir in einen Sitzungsraum geführt, wo wir Abgeordneten zuhören konnten, wie sie z.B. zum Thema „Google-Projekt zur Digitalisierung des weltweiten Bücherbestands“ ihre Meinung sagten. Leider war die Zeit etwas knapp und wir mussten mitten in der Sitzung wieder gehen. Die meisten verwunderte, dass der Sitzungsraum so leer war, doch das erklärte uns Peter Simon – unser hiesiger EU-Abgeordneter – den wir danach trafen.

Er erklärte uns, dass oft nur die Abgeordneten an einer Debatte teilnehmen, die besonderen Sachverstand bei dem Thema haben. Peter Simon erklärte uns wichtige Dinge über das europäische Parlament und beantwortete unsere Fragen. Leider musste er dann zu einer Abstimmung und eine Mitarbeiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung setzte seinen Vortrag fort. Nach einem misslungenen Versuch, uns über Projektoren Folien zu zeigen, machten wir noch eine kleine Führung durch das Parlament. Man erklärte uns die Bedeutungen von manchen Gegenständen, z.B. die Schieferplatten, die mitten durch das Parlament gingen. Sie sollten den Fluss darstellen, der eigentlich durch das Parlament gezogen werden sollte, aber man entschied sich aus finanziellen Gründen dagegen. Dann gab es noch die Pflanzen, die vom Boden aus ziemlich weit nach oben gingen. Beides sollte die ständige Entwicklung des Parlaments darstellen. Als wir dann unsere Taschen und Jacken wieder abholten, bekamen wir noch Werbegeschenke, darunter war ein USB-Stick und ein Regenschirm.
Um 14.30 Uhr wurden wir wieder vom Busfahrer abgeholt, der diesmal den Weg fand. Wir fuhren in die Stadt um Flammkuchen zu essen.
Nachdem wir uns alle satt gegessen hatten, trafen wir vor dem Restaurant die Stadtführerin. Unter Anderem besichtigten wir das Straßburger Münster mit seiner astronomischen Uhr und einem kleinen Hund aus Stein, der Glück bringen sollte, wenn man ihn berührt. Nach der Stadtführung machten wir uns um 17 Uhr auf die Heimreise und kamen um 19 Uhr wieder an der Schule an.

Ich fand den Ausflug sehr gelungen und interessant und die meisten anderen auch. Ich würde jeder Klasse empfehlen, einmal das Europa-Parlament zu besuchen. Für mich hat der Ausflug bewirkt, dass ich mich jetzt viel mehr dafür interessiere, was in Deutschland und der Welt passiert. Ich finde, man sollte so vielen Jugendlichen wie möglich einen Einblick geben, was die Politiker außerhalb von Deutschland tun und wofür sie sich einsetzen.

 

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