Peter Simon (links) mit dem neu gewählten Landesvorsitzenden Nils Schmid. Foto: Alexander Lukas
Peter Simon: Parteitag war Signal des Aufbruchs
Mit großer Mehrheit - mit 88,6 Prozent - wurde der 36-jährige Finanzexperte Nils Schmid am vergangenen Wochenende auf dem Landesparteitag in Karlsruhe zum neuen Vorsitzenden der Südwest-SPD gewählt. Er löst als neunter Landesvorsitzender der SPD Ute Vogt ab, die seit 1999 an der Spitze der Partei stand.
„Der Parteitag war ein Signal des Aufbruchs“, zog Peter Simon Resumée. "Das hat auch die rege Beteiligung bei der Mitgliederbefragung zur Bestimmung des neuen Landesvorsitzenden gezeigt. Mit Nils Schmid an der Spitze wollen wir endlich eine Regierung ohne CDU-Beteiligung in Baden-Württemberg“, so Simon weiter. Als Europaabgeordneter wolle er eng mit der Landes-SPD zusammenarbeiten. „Baden-Württemberg soll auch über die nationalen Grenzen hinweg mit starker Stimme vertreten sein", so Simon. "Eine gute und enge Kooperation ist hierfür sehr wichtig", freut sich Simon auf die weitere Zusammenarbeit.
Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden Leni Breymaier, Lars Castellucci, Elvira Dobrinski-Weiß und Hilde Mattheis gewählt. In der anschließenden Antragsdebatte diskutierten die rund 300 Delegierten vor allem über die Verkehrs- und Wirtschaftspolitik.