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Armut bekämpfen durch gezielte Arbeitsmarktprogramme

Pressemitteilungen

Sozialministerin Altpeter möchte mit dem Landesprogramm „Gute und Sichere Arbeit“ Armut in Baden-Württemberg bekämpfen. Über Ziele und Probleme diskutierte sie mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern auf dem Waldhof.

Die baden-württembergische Arbeits- und Sozialministerin Kartin Altpeter stellte bei der Veranstaltung „Armut Bekämpfen!“ verschiedenen Maßnahmen des Ministeriums zu diesem Thema vor. „Auch im vermeintlich reichen Baden-Württemberg gibt es zu viele Menschen, die aufgrund von Arbeitslosigkeit oder zu geringem Einkommen von der Gesellschaft ausgegrenzt sind“, sagte die Ministerin.

In der evangelischen Jugendkirche Mannheim diskutierten rund 70 Gäste mit der Ministerin, dem Mannheimer Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Fulst-Blei und SPD-Stadtrat Ulrich Schäfer.

Unkonventionelle Ansätze gefragt

Altpeter ging in ihrem Vortrag auf die Maßnahmenbündel für „gute und sichere Arbeit“ ein. Denn dies, so die Ministerin, sei die beste Armutsprävention. Mit dem Programm „Gute und sichere Arbeit“, will die Ministerin vielen Menschen eine neue Chance bieten. Das Landesprogramm, für das allein in diesem Jahr 5 Millionen Euro Landesmittel und für 2012 bis 2014 zusätzliche 20 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds zur Verfügung stehen, umfasst fünf Bausteine.

Dabei geht es besonders um Menschen mit mehreren Vermittlungshemmnissen, wie beispielsweise ältere Arbeitslose mit teils chronischen Erkrankungen, aber auch jüngere Arbeitslose ohne Ausbildung oder mit Sucht- oder schlicht Sprachproblemen. „Wir brauchen unkonventionelle Ansätze, um denen zu helfen, die mit besonderen Schwierigkeiten bei der Arbeitsplatzsuche oder bei der Ausbildung zu kämpfen haben“, erklärte Ministerin Altpeter. Fulst-Blei betonte: „Hinter jedem der neu geschaffenen Arbeitsplätze steht eine Persönlichkeit, die durch das Landesprogramm wieder eine neue Perspektive bekommt.“

Armuts- und Reichtumsbericht 2015

In der lebhaften Diskussion wiesen die Bürgerinnen und Bürger auf weitere Themen hin. Konkret wurde der vom Ministerium initiierten Armuts- und Reichtumsbericht angesprochen, der 2015 zum ersten Mal für das Bundesland veröffentlicht werden soll. Stadtrat Schäfer wies auf das Armutsrisiko für alleinerziehende Frauen hin und hob hervor, wie wichtig es ist, die Kinderbetreuung auszubauen.

Die Veranstaltung bildete den Abschluss eines intensiven Besuches in der Quardratestadt. Erste Station der Ministerin war ein Gespräch mit Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. Im Anschluss tauschte sie sich mit Vertretern des Quartiersmanagements der Neckarstadt West, der Stadt und der Polizei über den Umgang mit dem Zuzug von Menschen aus Südosteuropa aus. Am Nachmittag traf sich die Ministerin dann mit Vertretern der Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V. (PLUS) und informierte sich über deren Arbeit in Mannheim.

 

 

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