
EU-Gipfel enttäuscht erneut die Erwartungen
"Wer zu Anfang des Jahres auf den großen Befreiungsschlag gehofft hat, wurde wieder einmal enttäuscht. Die Staats- und Regierungschefs setzen ihre Politik der kleinen Schritte ungeachtet der dramatischen Lage weiter fort. So manövriert sich Europa weiter und weiter ins Abseits", kritisiert der baden-württembergische SPD-Europaabgeordnete Peter SIMON die Beschlüsse des EU-Gipfels. "Es hat schon etwas Surreales und die Realität verkennendes, wenn sämtliche Experten, sei es der Internationale Währungsfonds, sei es die Weltbank, ein stärkeres Engagement der Bundesregierung fordern, deren europäisches Krisenmanagement sich aber hauptsächlich auf Spardiktate beschränkt. Es reicht nicht aus, in der offiziellen Erklärung zum Gipfel festzustellen, dass mehr getan werden müsse, um Europa aus der Krise zu führen, wenn dann keine verbindlichen Maßnahmen in diese Richtung getroffen werden", so das Mitglied des Wirtschaftsausschusses weiter.





