Der Ausschuss für Bildung und Gesundheit hat nun für Mannheim Schulen benannt, die zuerst zu Werkrealschulen umgebaut werden sollen.
Thema: Werkrealschule
Landespolitik
Die Rheinauer Genossen halten die Geschwindigkeit, mit der das Land auf Umsetzung des Konzepts zur "neuen" Werkrealschule drängt, weiterhin für übereilt.
Für die SPD Rheinau ist klar, dass die derzeit gemachten Aussagen in den kommenden Monaten verändert werden. So musste Kultusminister Rau bereits in Bezug auf Hauptschulen in ländlichen Gebieten zurück rudern.
Von der Stadtverwaltung hatte man sich ebenfalls eine langsamere Gangart gewünscht, um gezielt ein Konzept für die Mannheimer Schullandschaft auf den Weg zu bringen. "Leider scheiterte dies daran, dass schon im Vorfeld Namen von "sicheren" Schulen an die Öffentlichkeit drangen", ist Vorsitzender Kurt Kubinski sicher.
Die Werkrealschule sieht man skeptisch. Für die SPD Bezirksbeiräte handelt es sich um eine Mogelpackung. "Es werden nur diejenigen zur Mittleren Reife in der zehnten Klasse zugelassen, die einen entsprechenden Notendurchschnitt vorweisen können. Wer diesen nicht bringt, kann weiterhin nur den Hauptschulabschluss machen." sieht BBR H. Kubinski ein Ungleichgewicht in der Chancenverteilung und damit eine fehlende Verbesserung für die leistungsschwächeren Schüler.
Für Rheinau haben die Bezirksbeiräte schon vor Monaten ein flächendeckendes Konzept beantragt. Immerhin befinden sich drei Hauptschulen, die von der Entwicklung zur Werkrealschule betroffen sind, im Vorort. "Gut Ding braucht Weile" befürchten die Kommunalpolitiker, dass die Werkrealschule, aufgrund der Hektik in der Entstehung, ein Flopp wird. Wenn nun der designierte neue Ministerpräsident davon spricht, die Bildung zu verbessern, scheint auch in Sachen Werkrealschule noch alles möglich.
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