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Tempo 30 in der Rheingoldstraße: Sozialdemokraten wollen CDU beim Wort nehmen

Kommunalpolitik

Sehr überrascht zeigten sich die Neckarauer Sozialdemokraten, dass die CDU-Gemeinderatsfraktion bei einem Bürgergespräch im Volkshaus versprochen hatte, sich für ein durchgehendes Tempo 30 in der Rheingoldstraße einzusetzen.

Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Mathias Kohler weist darauf an, dass der Neckarauer Bezirksbeirat schon vor einem Jahr auf Antrag der SPD gefordert hatte, für die gesamte Strecke der Sedanstraße, der Rheingoldstraße (ab Wingertstraße) bis zum Marktplatz Neckarau und von dort in der Friedrichsstraße bis zum Ortseingang an der Neckarauer Straße Tempo 30 einzuführen.

Leider wurde - was der CDU auch bekannt ist - dieser Antrag aus dem Dezernat von CDU-Bürgermeister Specht im letzten Jahr abgelehnt, weil in einer „Hauptverkehrsstraße“ Geschwindigkeitsbegrenzungen als Zonenregelungen nicht zulässig seien. Die Neckarauer SPD hatte sich in früheren Jahren immer wieder dafür eingesetzt, mit Ausnahme der Steubenstraße, der Speyererstraße und der Neckarauer Straße flächendeckend im Stadtbezirk Neckarau die Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h einzuführen; „die CDU hatte das damals abgelehnt.“

„Vielleicht hat das Gespräch mit der Bürgerschaft bei der CDU endlich zur Einsicht geführt“, hofft Kohler. Zusammen mit den SPD-Bezirksbeiräten Mehmet A. Sen, Sebastian Rechkemmer und Rosemarie Rehberger soll im Bezirksbeirat nochmals ein Antrag für Tempo 30 eingebracht werden. „Wir werden dann sehen, ob die CDU bereit ist, ihren schönen Worten auch konkrete Taten folgen zu lassen“, erklärt Bezirksbeirat Sebastian Rechkemmer. Bezirksbeirat Mehmet A. Sen ist gespannt, ob endlich beim zuständigen Dezernenten der seit vielen Jahren erhoben Forderung nach Geschwindigkeitsreduzierung entsprochen wird.

 

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