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Tages-Karte zu teuer für Kinder

Pressemitteilungen

Amtsblatt 50/2012: Die Angebote des VRN für Tageskarten werden zum Teil deutlich teuerer. Insbesondere für Kinder und Jugendliche sind Verbesserungen vorzusehen, damit nicht an Tagesausflügen gespart werden muss.

Wandern gehen, zum Luisenpark oder ins Technoseum: Für viele Kinder und Jugendliche ist der Ausflugstag der Schule nicht nur eine willkommene Abwechslung zum Alltag. Mitunter lässt sich mehr lernen als in mehreren gewöhnlichen Unterrichtsstunden. Ein wichtiges Merkmal dabei ist, dass die Kosten für Bus und Bahn gering sind. Kein Kind soll zu Hause bleiben.

Tickets zum Teil 60 Prozent teurer

Das VRN-„Ticket 24 Plus“ war dafür gut geeignet. Beispiel: Fünf Personen konnten in der Stadt für 9,60 unterwegs sein. Dieses Vergnügen wird nun teurer. Zum 31. Dezember dieses Jahres werden die beliebten „Ticket 24“- und „Ticket 24 Plus“-Angebote abgeschafft und durch die neue „Tages-Karte“ ersetzt. 16 Euro soll nun die Karte aus dem Beispiel kosten. Der Verkehrsverbund begründet die Einführung in einem Schreiben an die SPD-Fraktionen mit einer „Erhöhung der Leistungsgerechtigkeit, der Anpassung an bundesweite Standards und der Verbesserung der Wirtschaftlichkeit“.

Insbesondere der letzte Punkt ärgert die Mannheimer SPD-Stadträtin Gabriele Katzmarek: „Der VRN erhöht gerade für größere Gruppen die Preise erheblich. Das geht zu Lasten unserer Kinder und Jugendlichen. Die Angebote für Gruppen werden bis zu sage und schreibe 60 Prozent teurer, wie der VRN in einem Schreiben an uns bestätigt.“

Verbesserungen für Kinder und Jugendliche notwendig

Stadträtin Katzmarek sieht deshalb viele Tagesausflüge gefährdet: „Unter der enormen Preissteigerung werden vor allem die Schulen und Jugendeinrichtungen leiden.“ Viele Exkursionen sind etwa von Fördervereinen mitfinanziert, die Kosten für die Kinder deshalb sehr gering. Gerade einkommensschwächeren Familien kommt dies zu Gute. Viele Aktive der Jugendförderung befürchten, dass sie ihr bisheriges Angebot nicht in „gewohnter Weise und vollem Umfang aufrechterhalten können“, wie in einem Offenen Brief zu lesen ist.

Katzmarek fordert: „Wir benötigen besondere Angebote für Kinder- und Jugendgruppen. Auch für Kindertagesstätten-Gruppen gibt es Ausnahmen. Warum sollte das nicht auch in der nächsten Altersstufe möglich sein? Es geht um die Bildungsgerechtigkeit in unserer Gesellschaft.“

 

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