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Straftaten besser verhindern

Ortsverein

1.3.12_Jurelu-BesuchHeberer (3. v. l.), Kamrad (3. v. r.) und Weirauch (2. v. r.) besuchten das Haus des Jugendrechts in Ludwigshafen.

Ein Haus des Jugendrechts verspricht mehr und schnellere Zusammenarbeit mit Jugendlichen, die bereits straffällig geworden sind. Das baden-württembergische Justizministerium gab nun grünes Licht für ein Haus in Mannheim.

Begeht ein Jugendlicher eine Straftat, so müssen meist Polizei, Jugendhilfe oder Staatsanwaltschaft einbezogen werden. Oft vergeht dabei viel Zeit, bis sich die betroffenen Institutionen abgestimmt haben. Um diese Zeit zu verkürzen und gemeinsam reagieren zu können, hat sich in vielen Städten wie Stuttgart-Bad Cannstatt, Pforzheim oder Ludwigshafen ein gemeinsames Haus des Jugendrechts mit den zuständigen Institutionen etabliert. Nun gab das baden-württembergische Justizministerium grünes Licht für eine solche Einrichtung in Mannheim.

Haus des Jugendrechts erstmals für eine Großstadt

Lena Kamrad, jugendpolitische Sprecherin der SPD-Gemeinderatsfraktion, begrüßte die Entscheidung des baden-württembergischen Justizministeriums: „Bei dem Vorhaben ist die Anfangsphase von großer Bedeutung. Ich bin sehr froh, dass Justizminister Rainer Stickelberger (SPD) mit der Anschubfinanzierung hilft. Jetzt gilt es, möglichst rasch ein geeignetes Gebäude in Mannheim zu finden, um die Planungen voranzutreiben. Das Besondere an dem Projekt ist, dass es erstmals für eine Großstadt konzipiert wird.“

Kooperation der beteiligten Institutionen sehr wichtig

Dr. Boris Weirauch, Sprecher der SPD-Gemeinderatsfraktion für Sicherheit und Ordnung, ist die enge Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen wichtig: „Beim Haus des Jugendrechts kommt es auf die enge Kooperation zwischen Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht und Jugendamt an. Deshalb war es unser großes Anliegen, dass bereits im Vorfeld alle Akteure mit im Boot sind und sich auf gemeinsame Rahmenbedingungen verständigt haben. Auf diese Weise machen wir schnell die nächsten Schritte.“

Stadträtin und Landtagsabgeordnete Helen Heberer betonte, sich weiterhin in Stuttgart für das Projekt einzusetzen, um rasch voranzukommen.

 

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