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Stadt Mannheim steht beim Krippenausbau vor großen Herausforderungen

Pressemitteilungen

SPD-Gemeinderatsfraktion sieht Verwaltung und freie Träger auf gutem Weg

Ab 1. August 2013 besteht ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren. Die Stadt Mannheim hat sich das Ziel gesetzt, bis zu diesem Datum eine 35%-Versorgungsquote an solchen Betreuungsplätzen zu schaffen. 92 Gruppen mit 920 Plätzen müssen realisiert werden, von denen die Freien Träger nach eigenen Angaben 72 Gruppen mit 720 Plätzen bereitstellen können.

Die Stadt Mannheim muss demnach noch 20 Gruppen mit 200 Plätzen schaffen. Insgesamt geht es um einen zusätzlichen Investitionsbedarf von 22 Mio. Euro. Die SPD-Fraktion hat sich zunächst mit Vertretern der evangelischen und katholischen Kirche getroffen, um sich über den Stand der Dinge zu informieren. „Unsere Gespräche mit den kirchlichen Trägern zeigten uns vor allem, dass die zentralen Akteure des Krippenausbaus an einem Strang ziehen, um das Betreuungsangebot für die unter Dreijährigen bis 2013 Schritt für Schritt auf 35 Prozent zu heben“, so die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Lena Kamrad.

Klar geworden ist auch, an welchen Stellen es noch Optimierungsbedarf im Zusammenspiel zwischen Verwaltung und freien Trägern gibt, beispielsweise in der Vereinfachung von Abrechnungsmodalitäten und der Zuschussgewährung. Die erfolgte Gründung einer „Task-Force“ Krippenausbau seitens der Stadtverwaltung hält Kamrad für den richtigen Weg, um den weiteren Aufbau von Krippengruppen und die Anmietung von Betreuungsräumen zielgerichtet voran zu treiben, um so mittelfristig eine bedarfsgerechte Stadtteilversorgung mit Krippenplätzen sicherzustellen. Eine Problemstellung, die es zu meistern gilt, sieht sie vor allem im Bereich der Personalgewinnung.

„Die Stadt Mannheim befindet sich mit den umliegenden Städten und Gemeinden und auch mit den freien Trägern in einem harten Wettbewerb um Erzieherinnen und Erzieher. Wir haben deshalb die Verwaltung und insbesondere den Fachbereich Personal und Organisation aufgefordert, einen entsprechenden Masterplan zur Personalgewinnung aufzulegen. Wenn wir die Rahmenbedingungen für die Erzieherinnen und Erzieher nicht verändern, werden wir von den anderen Kommunen abgehängt.“

 

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