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SPD Mannheim - Seckenheim Hochstätt Suebenheim

Sprachrohr für Integration

Fraktion

Die SPD-Gemeinderatsfraktion Mannheim hatte den städtischen Migrationsbeirat zu einer Gesprächsrunde eingeladen, um sich über dessen bisherige Erfahrungen seit der Neukonstituierung 2010 auszutauschen. Beide Partner lobten die gute Zusammenarbeit und vereinbarten regelmäßige Treffen.

Seit anderthalb Jahren existiert der nach einem neuen Verfahren zusammengesetzte Migrationsbeirat der Stadt Mannheim. Um sich über die bisherigen Ergebnisse, Erfahrungen und Bedürfnisse auszutauschen, hatte die SPD-Gemeinderatsfraktion die 20-köpfige Gruppe in ihre Fraktionssitzung eingeladen.

Sprachrohr für Migrantinnen und Migranten

Marianne Bade, integrationspolitische Sprecherin der SPD-Gemeinderatsfraktion, sagte anschließend: „Wir haben ein sehr ertragreiches Gespräch geführt. Es hat sich gezeigt, dass das neue Verfahren zur Zusammensetzung des Beirats die richtige Entscheidung gewesen ist. Wir haben authentische und kompetente Vertreterinnen und Vertreter, die viele Nationen der Stadt repräsentieren und mit Sicherheit als Sprachrohr für die Migrantinnen und Migranten in unserer Stadt angesehen werden können. Für die bisher geleistete Arbeit gebührt ihnen ein großes Dankeschön. Gerade in Mannheim erfüllen sie wichtige Funktionen. Wir sind sicher, dass der Beirat in Zukunft mit noch mehr Gewicht die Belange der migrantischen Mitbürgerinnen und Mitbürger in die Stadtgesellschaft einbringt.“

Ausdrücklich betonte Bade die Unterstützung durch ihre Fraktion: „Die SPD steht voll und ganz hinter dem Migrationsbeirat. Um seine Arbeit weiter zu stärken und gegenseitig voneinander zu lernen, haben wir vereinbart, uns regelmäßig über das aktuelle Geschehen auszutauschen.“

Lob für SPD-Engagement

Der Vorsitzender des Migrationsbeirats, Suat Selcuk, lobte die Sozialdemokraten für ihr Engagement: „Integration ist bei der SPD hoch angesiedelt. Wir können immer mit ihrer Unterstützung rechnen und sind dafür sehr dankbar.“

Außerdem ging er auf die Fortschritte in der Arbeit ein: „Nach anderthalb Jahren können wir feststellen, dass wir immer stärker als Ansprechpartner in der Stadtgesellschaft wahrgenommen werden. Dazu sind wir für viele Menschen erste Anlaufstelle, wenn es etwa darum geht, die richtigen Kontaktpersonen zu finden oder neu Zugewanderte zu beraten. In der nächsten Zeit legen wir zudem unser Augenmerk auf eine Einbürgerungskampagne sowie die Themen Bildung und Inklusion.“

Der Migrationsbeirat besteht seit dem Jahr 2000. Seit 2009 werden dessen Mitglieder nicht mehr gewählt, sondern von einer dafür eingesetzten Kommission berufen. Dadurch konnte die Einrichtung gestärkt und repräsentativer im Hinblick auf die Herkunft der Personen aufgestellt werden. Die Frauen und Männer aus derzeit zwölf Nationen beraten den Gemeinderat bei integrations- und migrationspolitischen Themen und vertreten die entsprechenden Personengruppen nach außen.

Foto v.l.n.r.:

Stadträte Ulrich Schäfer, Prof. Dr. Horst Wagenblaß, Helen Heberer (MdL);

Mitglieder des Migrationsbeirats Adil Gazi, Radu Carciumaru, Khaled Znaidi, Suat Selcuk;

Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle des Migrationsbeirats Daphne Hadjiandreou-Boll;

Mitglieder des Migrationsbeirats Giacomo Salmeri, Miguel Angel Herce, Aicha Berth;

Stadtrat Joachim Horner und Stadträtin Marianne Bade.

 

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