
Die SPD Gemeinderatsfraktion besucht die IHK Rhein-Neckar.
SPD Mannheim - Seckenheim Hochstätt Suebenheim
Finanzen/Wirtschaft

Die SPD Gemeinderatsfraktion besucht die IHK Rhein-Neckar.
Man kennt sich gut. SPD und IHK stehen seit langem in kollegialen Verbindungen. Präsident Dr. Gerhard Vogel begrüßt die SPD-Gemeinderatsfraktion mit herzlichen Worten in den Schulungsräumen der IHK in L2. Die Zukunft des Wirtschafts-, Handels- und Industriestandorts Mannheim in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise stand auf der Tagesordnung. Politik und Wirtschaft können auf erfolgreiche Jahre zurückblicken.
Das gilt für die Erweiterung des Rosengartens und den Bau der SAP-Arena. Man ist sich nach einigen einleitenden Erläuterungen von Hauptgeschäftsführer Prof. Luzius zur Situation Mannheimer Unternehmen schnell einig, dass Mannheim in der Krise als führender Industriestandort gesichert und als Zentrum des Einzelhandels in der Metropolregion weiterentwickelt werden muss. Die Antworten auf Fragen nach den Wegen aus der Haushaltskrise fielen naturgemäß unterschiedlich aus.
Für die Sozialdemokraten kann es keine Privatisierung städtischen Gesellschaften und einen damit verbundenen Verlust an sozial- und wirtschaftspolitischer Steuerungsfähigkeit der Kommune geben. Für die IHK ist die Anhebung der Gewerbesteuer kein Weg aus der Krise und wälzt die Kosten einseitig auf Industrie und Handel ab. Das angenehme Gesprächsklima schuf den Raum für eine produktive Debatte über die Entwicklung des Mannheimer Gewerbes und Einzelhandels. Einigkeit bestand bei den großen strukturellen Herausforderungen, die es zu meistern gibt. „Die Förderung von Bildung und Wissen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Verbesserung der Wohn- und Arbeitsqualität und die Fortentwicklung der Zusammenarbeit in der Metropolregion Rhein-Neckar gehören zu den großen Themenfeldern in denen viele Schnittmengen zwischen der SPD und IHK bestehen“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Stefan Fulst-Blei.
Übereinstimmung herrschte auch in der Frage des Plankenumbaus. Angesichts der bestehenden Haushaltslage waren sich beide Seiten bewusst, dass Maximalforderungen nicht durchzusetzen seien und ein gemeinsamer Weg zur Aufwertung der Mannheimer Innenstadt gefunden werden muss. Dass die Chancen eines kooperativen Zusammenwirkens keinesfalls schlecht sind, hatte bereits die Zusammenarbeit der IHK und des Einzelhandels mit Bürgermeister Lothar Quast gezeigt, der immer wieder schnelle und sachorientierte Lösungen für den Mannheimer Einzelhandel realisieren konnte.
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