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SPD-Stadträte informierten sich im Sozialunternehmen diakonie-project

Finanzen/Wirtschaft

Stadträtin Bade: Jobbörsen auch in der Krise erhalten

Die Wirtschaftskrise macht auch vor den gemeinnützigen Unternehmen nicht halt. Das spürt das Sozialunternehmen diakonie-project, das ein ganzes Bündel von Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekten durchführt. Davon profitieren junge Erwachsene genauso wie langzeitarbeitslose ältere Menschen, die es auf dem Arbeitsmarkt besonders schwer haben. Ob Arbeitsintegrationsprojekte, Arbeitsvermittlung, Ausbildung und Umschulung, Maßnahmen zur beruflichen Orientierung oder sozialpädagogische Beratung und Betreuung – das diakonie-project ist auf vielen Feldern tätig.

Bei ihrem Besuch in der Industriestraße ließen sich die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Marianne Bade und ihr Kollege Stadtrat Ulrich Schäfer von Geschäftsführer Lucht, dem Leiter der Arbeitsvermittlung Müller und dem Leiter der Handwerksbetriebe Sorgalla über die Arbeit des Unternehmens und die derzeitigen Sorgen unterrichten. Lucht: „Wir bieten seit vielen Jahren Menschen mit vielen Vermittlungserschwernissen Maßnahmen, die ihnen Wertschätzung, Gesundheit und soziale Kontakte bringen. Allerdings merken auch wir verstärkt die Wirtschaftskrise.“ So erweise es sich als zunehmend schwierig, an Aufträge mit sinnvollen Tätigkeiten heranzukommen.

Er erinnerte in dem Zusammenhang an die Graffiti-Entfernungen oder das Entfernen von Plakaten im Stadtgebiet. Diese Arbeit würde man gerne wieder tun. Große Sorge bereiten auch die Jobbörsen, deren Finanzierung ja mit der Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt verbunden ist. Stadträtin Bade nahm hier den Ball auf: „Angesichts der derzeitigen Arbeitsmarktsituation, in der wenig oder keine Menschen in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden, müssen wir über eine andere Finanzierung nachdenken. Die Jobbörsen haben sich bewährt und müssen in der Krise erst recht erhalten bleiben.“ Ulrich Schäfer verwies darauf, dass das flächendeckende Angebot an Jobbörsen auf Initiative der SPD entstanden ist. „Das war in unserem Programm zur Kommunalwahl 2004 ein wichtiger Punkt. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit hat auch für die kommenden fünf Jahre hohe Priorität. Wir wollen lieber Arbeit finanzieren als Arbeitslosigkeit. Und da sind die Wohlfahrtsverbände wichtige Partner.“

 

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