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SPD-Radtour über die Konversionsflächen in Mannheim

Pressemitteilungen

Teilnehmer der Radtour am städtebaulichen Modell FRANKLIN

Auf den Konversionsflächen in Mannheim geht es mit großem Tempo voran. Bei einer Radtour vom Turley-Areal in der Neckarstadt-Ost über das Benjamin-Franklin-Village in Käfertal bis zu den ehemaligen Taylor-Barracks in Vogelstang erläuterte der SPD-Fraktionsvorsitzende Ralf Eisenhauer, was alles geplant ist auf den Flächen. Eisenhauer: "Wir schaffen vielfältigen Wohnraum und moderne Gewerbeflächen – beides mit großen, attraktiven Grünbereichen."

Eisenhauer, der im Hauptberuf als verantwortlicher Projektleiter der städtischen Entwicklungsgesellschaft MWSP für die Rückbau- und Erschließungsmaßnahmen zuständig ist, kennt alle drei ehemaligen US-Kasernen vom ersten Tag der Übernahme an. Man spürt seine Begeisterung angesichts der enormen Geschwindigkeit und Qualität der bisherigen Entwicklung.

 

Ein lebendiges Stadtquartier auf Turley
Die Tour begann auf der 13 Hektar großen ehemaligen Turley-Kaserne. Die Entwicklung dort ist schon weit fortgeschritten. Ein lebendiges Stadtquartier bietet Platz für unterschiedliche Wohnformen. Vom Stadthaus über Eigentumswohnungen bis zu solidarischen Wohnprojekten, genossenschaftlichem und inklusivem Wohnen ist vieles vertreten. So lag denn auch das Hauptaugenmerk bei der Tour auf dem Thema Wohnen. „Auf Turley ist neben dem Erhalt und der hochwertigen Sanierung der denkmalgeschützten ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Kaserne die Verwirklichung bislang eher ungewöhnlicher Wohnformen (Mietsyndikate, neuartige Formen von Genossenschaften, Mehrgenerationenwohnen) besonders interessant. Es ist gut, dass wir dafür Flächen zur Verfügung stellen konnten“, erklärt der Fraktionsvorsitzende. Gemeinschaftliche Bauprojekte könne sich die SPD auch auf Franklin vorstellen.

 

Architektonische Vielfalt und unterschiedlichste Wohnangebote in FRANKLIN
Von der Neckarstadt-Ost ging es weiter nach Käfertal, wo die Teilnehmenden in der ehemaligen Elementary School anhand eines großen städtebaulichen Modells und aktueller Entwürfe die geplante Entwicklung auf dem weitläufigen 144 Hektar großen Gesamtareal bestaunen konnten. „Architektonische Vielfalt, unterschiedliche Wohnformen und soziale Mischung stehen für die SPD im Mittelpunkt einer erfolgreichen Entwicklung von FRANKLIN. Dies gilt auch für die bereits im Juli beginnende Entwicklung und Vermarktung von Bestandsgebäuden und Neubauten in der sog. Offizierssiedlung in der Wasserwerkstraße“ so Eisenhauer.

„Durch die vom Gemeinderat beschlossene Rahmenplanung und die intensiven Verhandlungen seitens der MWSP mit den Investoren können wir sowohl für Miete wie für Eigentum bezahlbares Wohnen in FRANKLIN Mitte realisieren. Und dies ist unser ausdrückliches Ziel.“ Es soll dort Reihenhäuser für ca. 300.000 Euro geben, Einfamilienhäuser, Apartments, gemeinschaftliche Wohnprojekte und eine große Zahl an Mietwohnungen – saniert oder neu gebaut und etwa die Hälfte der knapp 1.500 geplanten Mietwohnungen zu einem Quadratmeterpreis unter 7,50 Euro. Ziel ist ein gemischtes Wohngebiet mit guter Infrastruktur für Kultur, Sport und Freizeit, in dem sich Familien ebenso wohlfühlen wie junge Menschen und Seniorinnen und Senioren.

 

Gewerbepark mit außergewöhnlich hohem Grünanteil auf Taylor
Schlusspunkt der Tour war die ehemalige Taylor-Kaserne am Roßlauer Weg. Dort ist der künftige Gewerbepark mit außergewöhnlich hohem Grünanteil bereits weit entwickelt. Neben den Neubauten für Logistik (DHL, Garbe und Greenfield) haben inzwischen auch die drei großen Altbauten neue Eigentümer. Während der Umbau des „L-Gebäudes“ durch R+S Solutions Holding AG fast abgeschlossen ist, wird nun auch das zweite Altgebäude an der Spreewaldallee durch Greenfield Development saniert. Noch in diesem Jahr wird das repräsentative „E-Gebäude“ an der Havellandstraße in einen modernen Hotel- und Bürokomplex umgebaut werden. Gemeinsam mit einem Oldtimerpark (CARserne) soll es im künftigen Grünzug auch Gastronomie, Sport- und Freizeitflächen geben.

 

Große Chance für Mannheim nutzen
Nach der knapp vierstündigen Tour waren alle Teilnehmenden sehr beeindruckt von der Größe der Flächen, der Vielfalt der Konzepte und Nutzungen und insbesondere der Geschwindigkeit der Entwicklung. Eisenhauer bedankte sich für die große Aufmerksamkeit und Neugierde: „Es ist für mich ein großes Geschenk, an der konkreten Entwicklung meiner Heimatstadt unmittelbar beteiligt zu sein. Ich bin zuversichtlich, dass wir diese große Chance für Mannheim nutzen, um attraktiv zu sein für ganz unterschiedliche Menschen und Unternehmen, denn das ist die beste Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft."

 

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