
Stadtrat Roland Weiß: Betreuungsangebote ausbauen und kostenfrei machen
SPD Mannheim - Seckenheim Hochstätt Suebenheim
Pressemitteilungen

Stadtrat Roland Weiß: Betreuungsangebote ausbauen und kostenfrei machen
Stadtrat Roland Weiß: „Mannheim befindet sich im Aufbruch und die SPD formuliert neue Standards für die Jugend- und Bildungspolitik. Die Stärkung der Jugendhilfe und ihre enge Zusammenarbeit mit der Institution Schule ist notwendig. Die Bildungskette von der Kinderkrippe bis in den Beruf muss ein bedarfsgerechtes, aufeinander abgestimmtes, Angebot für die Betreuung und Bildung der Kinder in Mannheim werden. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten, wollen wir die Zahl der Krippenplätze noch einmal deutlich steigern.
Die gesetzlich festgeschriebenen 35 Prozent an Betreuungsplätzen bis 2013 sind nicht genug. Die SPD fordert, das Ausbauprogramm für Krippenplätze bis dahin auf 50 Prozent aller Kinder unter drei Jahren zu erhöhen. Außerdem streben wir die Gebührenfreiheit für die Betreuung in Krippen und Kindertagesstätten an. Mit dem Verzicht auf die Gebühren im dritten Kindergartenjahr wurde ein erster Schritt getan. Aber die SPD will mehr. Durch die Einführung eines Kinderbetreuungs-Informationssystems (KiBIS) sollen sämtliche Kinderbetreuungsangebote transparent und jederzeit abrufbar sein.
Ganztagsschulen ausbauen Die SPD fordert die rasche Umsetzung des beschlossenen Ausbauprogramms für Ganztagschulen in Mannheim. Unser Ziel ist: die Hälfte aller Mannheimer Schulen soll ein Ganztagsschulangebot bereithalten. Im Sinne der Chancengerechtigkeit ist es notwendig, die Lehr- und Lernmittelfreiheit ernster zu nehmen. Für viele Eltern wird der Schulbesuch ihrer Kinder immer teuer und ist manchmal auch nicht mehr zu finanzieren. Das Einkommen der Eltern darf aber keine Schranke für Kinder sein, entsprechend ihrer Begabung die geeignete Schule zu besuchen. Deshalb müssen ausreichend Schulbetriebsmittel zur Verfügung stehen, um die Anschaffung notwendiger Arbeitshefte und Lernmittel an den Mannheimer Schulen zu gewährleisten. Hier ist auch das Land stärker in die Pflicht zu nehmen.
Kinder sind in Mannheim willkommen Alle Kinder in Mannheim sind uns herzlich willkommen. Das von uns initiierte Projekt „Willkommen im Leben“ ist auf große Resonanz gestoßen. Damit stärken wir Eltern und Kinder. Beispielhaft in Baden-Württemberg haben wir mit dem Ausbau der Eltern/Kind-Zentren an fünf Standorten begonnen. Die vorliegenden Erfahrungen bewegen uns, den stadtweiten Ausbau der Eltern/Kind-Zentren zu fordern. Dort sollen Kinder von sechs bis 15 Jahren ein umfassendes Bildungs- und Betreuungsangebot erhalten, das Ferienbetreuung, Gesundheitsvorsorge, muttersprachliche Kurse und Beratungsdienste für die Eltern einschließt.
Teilhaberechte der Mannheimer Jugend stärken Die gesellschaftliche Beteiligung von jungen Menschen in Mannheim muss weiter gestärkt werden. Bei der Planung und Sanierung von Spielplätzen und Freizeitmöglichkeiten sind Kinder, Jugendliche und Familien gleichberechtigt mit einzubeziehen. In gleicher Weise sind die Belange Behinderter zu berücksichtigen. Gemeinsames Spielen und Lernen integriert behinderte Kinder und fördert die Sozialkompetenz aller. Wir wollen diese Form des Spielens und Lernens durch die Förderung pädagogischer Konzepte und baulicher Maßnahmen in Mannheimer Betreuungseinrichtungen und Schulen zur Normalität werden lassen. Durch eine frühe Teilhabe der Kinder und Jugendlichen am kommunalen Leben werden sie zu selbständigen, mündigen, demokratischen Bürgern. Die SPD unterstützt die Bildung eines Jugendgemeinderates.“
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