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SPD Bezirksbeiräte bringen Wasser ins Parkschwimmbad Rheinau

Allgemein


Die Aktiven des Fördervereins und die Bezirksbeiräte, Bild: H. Kubinski

Bei einem Vor-Ort-Besuch informierten sich die Rheinauer SPD Bezirksbeiräte über die Sanierungsmaßnahme der Bodenplatten vor dem Kiosk im Rheinauer Parkschwimmbad. Da die Becken noch leer sind, brachten sie den Aktiven zwei Kästen Sprudelwasser mit.

Sprecher K. Kubinski und die BBR M. Skuras und H. Kubinski konnten sich beim Besuch selbst davon überzeugen, welche Knochenarbeit die Aktiven hier erbringen. Die Genossen wissen wie hart es ist Boden abzutragen und zu Graben, immerhin pflegen und erweitern sie seit 1996 die Streuobstwiese im Rheinauer Wald.
"Was hier mit dem Abheben der Fliesen und dem Bereinigen des Untergrunds in zwei Arbeitstagen geschehen ist, ist aller Ehren wert." so Kubinski.
Darum ließen sich die Genossin und die Genossen nicht zweimal bitten und brachten für die Arbeitenden um den Technischen Direktor M. Beisel zwei Kästen mit Wasser ins Schwimmbad.
"Im Gegensatz zum Beckenwasser, wurde unser Sprudel von der Sonne auf Temperatur gebracht." spielten die BBR auf die für die Schwimmsaison 2010 angekündigte Testphase, in welcher das Wasser in den Becken nicht mehr geheizt werden soll, an.
Doch soll dies nicht die letzte Hilfestellung gewesen sein. Die Sozialdemokraten haben im Bezirksbeirats Gremium einen Antrag eingebracht, der dem Förderverein Mittel aus dem Etat des Bezirksbeirats bringen soll, welche bei der Baumaßnahme eingesetzt werden können.

"Leider konnten wir dem Antrag des Fördervereins auf finanzielle Unterstützung nicht direkt zustimmen, da die Stadtverwaltung uns klare Regeln für die Vergabe von Mitteln gesetzt hat. Es dürfen keine Maßnahmen in städtischen Einrichtungen unterstützt werden. Damit war das Parkschwimmbad in der ersten Runde nicht regelkonform." so H. Kubinski. Da die Arbeiten nun aber von der Stadt, die sich zuerst dagegen gewehrt hatte und weit höhere Kosten für eine sachgerechte Sanierung des Bodenbelags errechnet hatte, an den Förderverein abgetreten wurden, sehen die SPD Bezirksbeiräte hier einen Spielraum. "Der Förderverein hat die Arbeiten über Spenden und Sachleistungen aufgenommen, womit die im Bezirksbeirat definierte Regel, dass wir Hilfe zur Selbsthilfe geben, eindeutig verwirklicht wird. Zusätzlich mag es nun eine städtische Einrichtung sein, in der wir uns engagieren, aber es ist definitiv ein Verein bestehend aus ehrenamtlich Tätigen. Hier sehen wir uns, als ebenfalls Ehrenamtliche, in der Verantwortung. Wenn die Stadt solche Arbeiten an einen Verein abgibt, sehen wir keinen Konflikt zwischen den Regeln und der Unterstützung durch den BBR." wird nun im Rheinauer Bezirksbeirat über einen Antrag der SPD zu entscheiden sein, der bereits eingebracht wurde. "Über Summen sprechen wir nicht, das überlassen wir Anderen. Aber wir glauben, dass wir hier einen guten Mittelweg gegangen sind, der auch im Rahmen unserer sonstigen Mittelzuweisungen an andere Vereine bleibt." setzt Kubinski auf eine breite Mehrheit im Bezirksbeirat.

Die Bezirksbeiräte hoffen, dass ihr Gastgeschenk dabei hilft, die Arbeiten zeitgerecht bis zur Eröffnung des Freibads abzuschließen und sich dann viele Besucher im kühlen Nass der Becken tummeln.

 

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