
In Mannheim gibt es derzeit ca. 200 minderjährige Flüchtlinge. 46 von ihnen leben in einer Einrichtung des Internationalen Bundes in der Neckarstadt-Ost. Die SPD war vor Ort.
SPD Mannheim - Seckenheim Hochstätt Suebenheim
Unterwegs

In Mannheim gibt es derzeit ca. 200 minderjährige Flüchtlinge. 46 von ihnen leben in einer Einrichtung des Internationalen Bundes in der Neckarstadt-Ost. Die SPD war vor Ort.
Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion Reinhold Götz, die jugend- und bildungspolitische Sprecherin der SPD Lena Kamrad, die integrationspolitische Sprecherin Prof. Heidrun Kämper und die Stadträte Ralph Waibel und Thorsten Riehle wollten sich selbst einen Eindruck über die Unterbringung und das Angebot für die Jugendlichen verschaffen.
Die Bereichsleiterin Beschäftigung und Soziale Arbeit des Internationalen Bunds (IB) Ulrike Brors führte durch das Haus und berichtete darüber, wie das Leben in der Einrichtung abläuft. Die 46 Jugendlichen besuchen die unterschiedlichsten Schulen und werden, in vier, demnächst in fünf Gruppen aufgeteilt, intensiv betreut. Außerdem gibt es noch eine Notaufnahmegruppe. Großer Wert wird in der Einrichtung auf einen Bildungsabschluss gelegt, um die bestmöglichen Voraussetzungen für eine berufliche Weiterentwicklung der zumeist zwischen 14 und 18 Jahren alten Jugendlichen zu schaffen. Stadträtin Kamrad wies darauf hin, dass man ein besonderes Augenmerk darauf richten müsse, was mit den jungen Menschen im Anschluss an die Jugendhilfe geschehen solle. Man war sich einig, dass die jungen Männer aufgrund ihrer Flucht- und Kriegserfahrungen und ihrer spezifischen kulturellen Sozialisation die Chance bekommen müssen "nachzureifen". Auch dafür brauche es Strukturen. „Es wäre deutlich zu kurz gedacht, die jungen Männer nach einigen Jahren der intensiven Hilfe, Unterstützung und Förderung sich selbst zu überlassen,“ meinte auch Stadtrat Waibel. Einrichtungen wie z.B. Wohnheime könnten da ein gangbarer Weg sein.
Die SPD wird auf jeden Fall an dem Thema dranbleiben. „Wir fänden es auch gut und sinnvoll, wenn sich die Kontakte der Einrichtung und seiner Bewohnerinnen und Bewohner in den Stadtteil noch vertiefen ließen“, regte Stadtrat Götz an. Das könnte noch mehr Akzeptanz in der Bevölkerung schaffen. Ein demnächst anstehendes Fest soll dafür genutzt werden.
Mehr Infos zum Thema gibt es hier.
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