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Prioritäten bei Schulsanierugen überdenken

Pressemitteilungen

In den letzten Wochen wurde immer wieder über die räumlichen Mängel am Elisabeth-Gymnasium in D 7, 8 diskutiert. Die SPD-Gemeinderatsfraktion hat sich ein eigenes Bild von den Zuständen gemacht und regt in Bezug auf das Gymnasium an, die städtische Prioritäten-Liste für Schulsanierungen zu überdenken.

Eine Delegation der SPD-Gemeinderatsfraktion besuchte das Elisabeth Gymnasium in D 7, 8 und verschaffte sich einen eigenen Eindruck von den zuletzt in der Öffentlichkeit diskutierten räumlichen Mängeln. Ralf Eisenhauer, Vorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion sowie die Stadträtinnen Helen Heberer, MdL und Elke Stegmeier berieten konstruktiv mit den Vertreterinnen und Vertretern der Schule über verschiedene Maßnahmen, die der Bildungseinrichtung weiter helfen könnten.

Eisenhauer: Unzufriedenheit verständlich

Ralf EisenhauerEisenhauer sagte nach dem Besuch der Schule: „Die Unzufriedenheit kann ich vollkommen nachvollziehen: Feuchte Wände, gesperrte Räume, fehlende Klassenzimmer, unzureichend ausgestattete Fachräume. Politik und Verwaltung müssen diese Probleme schnellstmöglich angehen, damit das vorhandene Potenzial des Elisabeth-Gymnasiums ausgeschöpft werden kann. Möglicherweise müssen wir die Prioritätenliste für Schulsanierungen anpassen.“

Besondere soziale Umstände

Elke Stegmeier, langjährige Rektorin der Albrecht-Dürer-Schule in Käfertal, ergänzt: „Großes Lob an Schülerinnen und Schüler und an das Lehrerkollegium. Sie lassen sich von den zum Teil schwierigen Umständen nicht beeindrucken und kämpfen jeden Tag aufs Neue. Gerade mit den großen sozialpolitischen Aufgaben, die sie hier vorfinden, gehen sie hervorragend um.“ Nach Angaben der Schulleitung ist es beispielsweise üblich, dass die Kinder, die aus über 30 verschiedenen Nationen kommen, Deutsch als Zweitsprache lernen und häufig das Sprachförderprogramm der Schule nutzen müssen, um voranzukommen.

Schulsozialarbeit könnte helfen

Helen Heberer, MdLStadträtin und Landtagsabgeordnete Helen Heberer regte angesichts der komplexen sozialen Aufgaben eine Stelle für Schulsozialarbeit an und fand Zustimmung beim anwesenden Lehrerkollegium. Heberer betonte deshalb: „Ich werde mich auf Landesebene für eine Stelle in der Schulsozialarbeit für das Elisabeth einsetzen. Gerade die besondere Lage des Gymnasiums in der Stadt sowie das Kunstprofil könnten dabei helfen, Mittel dafür zu bekommen.“

 

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