Europäisches Parlament beschließt strengere Regeln beim Handel mit Finanzinstrumenten und Wertpapierdienstleistungen
Im Rahmen der Revision der Finanzmarktrichtlinie MiFID fordern die Europaabgeordneten einen besseren Verbraucherschutz bei der Anlagenberatung, Kunden sollen besser darüber informiert sein, wer bei Geschäftsabschluss Provisionen in welcher Höhe erhält.
"Wir ziehen das Regulierungsnetz auf den Finanzmärkten engmaschiger und stärken dabei die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher" bringt der baden-württembergische SPD-Europaabgeordnete Peter Simon den heutigen Beschluss des Europäischen Parlaments zum Handel mit Finanzinstrumenten und Wertpapierdienstleistungen auf den Punkt. Das Mitglied des Wirtschafts- und Währungsausschusses hatte sich dabei im Zuge der Verhandlungen des Gesetzesentwurfs u. a. dafür besonders eingesetzt, dass Anlageberater, die sich unabhängig nennen, künftig keine Provisionen mehr annehmen dürfen. "Wo zukünftig unabhängig drauf steht, wird auch unabhängig drin sein!", erläutert Peter Simon diese von einer Mehrheit des Plenums heute geteilten Forderung.





