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Oststadttheater spielt weiter!

Gemeindenachrichten

Amtsblatt 42/2012: Die SPD-Gemeinderatsfraktion setzt sich für eine neue Spielstätte des Oststadttheaters im Stadthaus in N 1 ein, möchte aber auch andere Nutzerinnen und Nutzer wie das Internationale Filmfestival an den Planungen beteiligt wissen.

Das Oststadttheater mit über 30.000 Besucherinnen und Besuchern im Jahr ist eine beliebte Einrichtung in Mannheim. Doch bis Ende nächsten Jahres benötigt es eine neue Spielstätte, da es aus dem Kahnweiler-Saal der Kunsthalle ausziehen muss. Grund dafür ist der Abriss des Mitzlaff-Baus der Kunsthalle, der durch einen Neubau ersetzt wird. Mit dem Bürgersaal im Stadthaus in N 1 scheint nun ein neuer Ort für das Boulevardtheater gefunden.

Reinhold Götz, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion, ist mit der angepeilten Lösung zufrieden: „Wir sehen es als unsere Verpflichtung an, eine geeignete Ersatzspielstätte zu finden. Schließlich hatte die Entscheidung des Gemeinderats für den Neubau der Kunsthalle auch zur Folge, dass sich das Theater einen neuen Spielort suchen musste. Wir wünschen uns, dass es nun dauerhaft im Bürgersaal bleiben kann. Deshalb hat der Gemeinderat beschlossen, dass der Saal dem Oststadttheater vorrangig zur Verfügung stehen soll. Damit hauchen wir zugleich dem Stadthaus neues Leben ein.“

Vorrangig ist nicht ausschließlich

Der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Peter Baltruschat formuliert auch Erwartungen an den Umbau des Bürgersaals, den die Verwaltung nach der Beauftragung durch den Gemeinderat plant: „Auf unsere Stadt kommen Kosten von voraussichtlich mindestens 2,1 Millionen Euro zu. Deshalb erwarten wir auch, dass andere Mannheimer Vereine und Einrichtungen davon profitieren. Insbesondere legen wir Wert darauf, dass das renommierte Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg keine Einbußen erleidet. Vorrangige Nutzung bedeutet nicht ausschließliche Nutzung: Auch andere Veranstaltungen von Mannheimer Kulturinstitutionen sollen im Bürgersaal an bis zu zehn Wochenenden im Jahr möglich sein.“

SPD fordert Transparenz von Kulturbürgermeister Grötsch (CDU)

Kritik äußert der SPD-Fraktionsvorsitzende Ralf Eisenhauer am Vorgehen von Kulturbürgermeister Michael Grötsch (CDU): „Wir haben bereits vor einigen Jahren die Verwaltung aufgefordert, eine Alternative zum Kahnweilersaal zu suchen. Hätte Bürgermeister Grötsch rechtzeitig gehandelt, würden sowohl der Gemeinderat als auch das Oststadttheater ausreichend Zeit haben, eine gute Lösung zu finden. Ich bin nun aber zuversichtlich, dass alle Beteiligten mit dem vorgesehenen Umbau des Bürgersaals zufrieden sein werden.“

Eisenhauer betont: „Entscheidend werden die genauen Planungen auch bezüglich der Nutzung des neuen Veranstaltungsorts sein. Wir nehmen Bürgermeister Grötsch beim Wort, dass er rechtzeitig und transparent über das weitere Vorgehen berichtet. Nur auf diese Weise können wir gemeinsam vorankommen.“

Breite Unterstützung für Antrag von SPD und Grünen

Reinhold Götz ist froh, dass die Parteien in breiter Mehrheit handeln: „Die SPD hatte mit Bündnis 90/ Die Grünen einen Antrag zur künftigen Nutzung des Bürgersaals eingebracht, der von allen anderen Parteien unterstützt wurde. Damit setzen wir ein klares Zeichen: Der Mannheimer Gemeinderat kämpft für den Erhalt des Oststadttheaters. Aber wir möchten, dass auch die Belange anderer möglicher Nutzer des umgebauten Bürgersaals berücksichtigt werden.“

 

 

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