
Die Bundesgartenschau ist notwendig, um Investitionen zu ermöglichen und anzustoßen. Die FDP zeigt hier mangelndes Zahlenverständnis.
SPD Mannheim - Seckenheim Hochstätt Suebenheim
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Die Bundesgartenschau ist notwendig, um Investitionen zu ermöglichen und anzustoßen. Die FDP zeigt hier mangelndes Zahlenverständnis.
„Nur mit einer Bundesgartenschau 2023 werden wir finanziell in der Lage sein, die Spinelli-Kaserne als Teil des Grünzugs Nord-Ost so zu entwickeln, dass wir hinterher nicht einfach nur Grasland haben. Die Bürgerinnen und Bürger wollen Freiräume mit Fuß- und Radwegen, Anschlüsse an die Nachbarstadtteile, Verbindung zum Sportpark Pfeifferswörth und zum Luisenpark, Aufwertung der Kleingartenanlagen und nicht zuletzt eine Lösung für die Straße am Aubuckel, die bisher das gesamte Gebiet durchschneidet“, fasst der SPD-Fraktionsvorsitzende Ralf Eisenhauer die Aufgaben zusammen, welche nur durch Investitionen mit Hilfe der Bundesgartenschau bis 2023 gelöst werden können.
Grünzug mit Sport- und Freizeitangeboten ermöglichen
„Ich bedaure sehr, dass die Mannheimer FDP mit populistischen Vereinfachungen den Menschen Sand in die Augen streut“ kritisiert Eisenhauer die Positionierung der Mannheimer FDP gegen die Bundegartenschau. „Die von der FDP genannten Zahlen sind nur die halbe Wahrheit. Unser Budget für Investitionen im Zusammenhang mit der Bundesgartenschau beträgt ca. 70 Millionen bis 2023 aus dem städtischen Haushalt, also in den kommenden zehn Jahren jeweils 7 Millionen. Damit werden wir den Grünzug mit Sport- und Freizeitangeboten ermöglichen, das Landschaftsschutzgebiet ökologisch aufwerten, hervorragende Wohnlagen für neue Bürger und somit Steuerzahler erschließen, damit der Überalterung entgegenwirken, private Investoren anlocken und einen Image- und Kaufkraftgewinn für die gesamte Stadt erzielen“, so Eisenhauer, der als gebürtiger Mannheimer die Bundesgartenschau von 1975 und die zahlreichen damit verbundenen Entwicklungen als das prägendste Moment der neueren Stadtgeschichte selbst erlebt hat.
Zeitreise in 90er Jahre
„Die Behauptung, wir könnten auch ohne eine Bundesgartenschau einen Grünzug bekommen ist nicht richtig. Richtig ist, dass wir für etwa 40 Mio. Euro Spinelli grün und altlastenfrei machen und dann liegen lassen könnten. Dann hätten wir aber keinen Cent für den Landschaftsschutz in der Au, den Bürgerpark, die Sportanlagen, die Verbindung am Neckar oder neue Wegebeziehungen in die Innenstadt. Und offensichtlich haben manche immer noch nicht verstanden, was uns ohne eine eigene Entwicklungsperspektive droht: Die US-Kasernen gehören NICHT der Stadt Mannheim, sondern wir müssen, wenn wir Einfluss auf deren Gestaltung nehmen möchten, diese vom Bund kaufen. Planungsrecht allein reicht nicht aus. Oder der Bund vermarktet sie selbst und siedelt auf Spinelli mit den riesigen Lagerhallen sowie den vorhandenen Straßen- und Gleisanschlüsse großflächig Logistikunternehmen an. Das wäre für die Menschen in Feudenheim und Käfertal dann eine Zeitreise in die 90er Jahre, als die Transporteinheiten der US-Army morgens und nachts mit Truck-Convois lärmend und stinkend die Nachbarschaft aufschreckten“ mahnt Eisenhauer, der damals selbst in Käfertal-Süd wohnte.
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