C. Schäfer, K. Kubinski, M. Skuras, V. Kubinski, nicht im Bild M. Siebler
Ohne große Überraschungen, aber mit super Ergebnissen, wählten die Rheinauer Sozialdemokraten ihren Vorstand, bei der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Steakhaus "Zum Waldblick".
Wenn schon bei der Bundestagswahl Stefan Rebmann nicht den Sprung nach Berlin schaffte, so feierten die Mitglieder des SPD OV Rheinau wenigstens ihren Vorstand.
K. Kubinski wurde mit einem Stimmenergebnis von 100% klar wieder gewählt. Ebenso mit voller Zustimmung wurden die Kassiererin V. Kubinski und die Schriftführerin M. Skuras in ihren Ämtern bestätigt. Ebenfalls alt und neu im Amt, sind die stellvertretenden Vorsitzenden, Carmen Schäfer und Michael Siebler.
K. Kubinski thematisierte natürlich die Ergebnisse der Kommunal- und Bundestagswahl 2009. Die Genossen bedauerten, dass der Mannheimer SPD Kandidat S. Rebmann nicht in Berlin und kein Rheinauer mehr im Gemeinderat vertreten ist.
Den Bericht des Bezirksbeirats hielt, in Vertretung des erkrankten H. Hipp, H. Kubinski. Ernste Mienen verfolgten seine Aussagen, den Bau eines Lidl Markts auf dem Gelände der TSG im Rheinauer Ring betreffend. Eine heiße Diskussion ergab sich aus der Entscheidung des Gemeinderats, in der Badesaison 2010 das Wasser in drei Mannheimer Freibädern, darunter das Rheinauer Parkschwimmbad, nicht zu beheizen. Schon vor der Versammlung hatten Bürgerinnen, die zufällig zugegen waren, ihren Unmut über diese Entscheidung zum Ausdruck gebracht und darauf hingewiesen, dass sie, im gehobenen Alter, in das unbeheizte Wasser nicht mehr würden gehen können, da das Risiko einer Erkältung zu hoch sei. Die Genossen forderten ihre Bezirksbeiräte dazu auf, dafür Sorge zu tragen, dass dieser "Testlauf" nicht zur Schließung des Rheinauer Freibads führe.
Die Bebauung des Rheinauer Tors, des Geländes am Eingang der Relaisstraße, kam allgemein sehr gut an, alle freuten sich darüber, dass nun endlich auf diesem Grundstück etwas Sinnvolles passiert.
Generell war die Veranstaltung geprägt von Geselligkeit und Harmonie, was sicherlich nicht unerheblich zum schnellen Verlauf der Sitzung beitrug.