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SPD Mannheim - Seckenheim Hochstätt Suebenheim

Müllberg, Müllberg am Straßenrand...

Ortsverein


K. Kubinski vor dem Müllberg im Gespräch mit Bürgern, Bild: P.Thal

Einige Tage nach dem Ende der Aktion "Putz deine Stadt raus!" durften die Besucher des Rheinauer Waldfriedhofs auf dem Weg zum Haupteingang erneut sehen, wie bestimmte Zeitgenossen ihren Müll ohne Rücksicht auf Verluste "entsorgen".

Direkt am Eingang zum Erhard-Bruche-Weg lagerten Unbekannte ihren Müll ab. Aufgrund von Anrufen aus der Bevölkerung, machte sich SPD Ortsvereins Vorsitzender K. Kubinski ein Bild der Situation und kam mit Bewohnern ins Gespräch.
" Da räumen Ehrenamtliche den Müll bei einer Aktion weg und gleichzeitig leeren andere Chaoten ihren Dreck grade auf der Straße ab.", ist Kubinski sauer über die Verursacher des neuen Müllbergs, der nun über die Osterfeiertage den Gehweg zierte.

"Andererseits kann ich nicht verstehen, dass die Müllabfuhr hier Aufkleber auf die Säcke klebt und sie liegen lässt. Denn wer, der illegal seinen Dreck hier ablegt, kümmert sich um die Verwarnung? So kommt es zur absurden Situation, dass die Verunreinigung weder beim Restmüll noch beim Gelben Sack mitgenommen wurde und immer noch hier herumliegt." Hier sieht Kubinski die Mannheimer Müllbetriebe in der Pflicht. "Auf geschlossene Deckel achten, aber dann einen solchen Müll liegen lassen, erscheint mir ziemlich widersinnig. Wo bleibt da die Hygiene und Sauberkeit?" will der Sozialdemokrat den Oberbürgermeister und die Fraktion einschalten, dass das illegale Entsorgen von Müll endlich in den Fokus rückt.
"In anderen Ländern drohen beim Wegwerfen einer Zigarettenkippe empfindliche Strafen. In Deutschland wirft ein Autofahrer seine Kippe aus dem Fahrzeug.Wir haben vor einem Jahrzehnt den Feldschütz wieder gefordert, der gerade an den Wochenenden in den Gebieten unterwegs ist und Umweltsünder ausfindig macht. Denn gerade an den Wochenenden sehen wir dringend Bedarf, da der Kommunale Ordnungsdienst hier nicht im Einsatz ist, die Polizei unterbesetzt ist und somit ein rechtsfreier Raum entsteht."
Für die SPD ist es nachvollziehbar, dass ohne Kontrollen und schmerzhafte Strafen keine Bewusstseinsveränderung in manchen Hirnen eintreten wird. "100,- Euro als Strafe für geringe Verschmutzungen wie weg geworfene Taschentücher und Zigarettenkippen, größere Summen für das Sperrmüllentsorgen am Straßenrand.", denkt Kubinski laut darüber nach, dass so etwas eher abschreckt, als Aufkleber auf einem gelben Sack, die ein Unbekannter lächelnd zur Kenntnis nimmt.
Nach den Osterfeiertagen will sich der Bezirksbeirat darum kümmern, dass der Müll endlich entsorgt wird. Gleichzeitig möchte man einen Antrag stellen, dass für solche Fälle eine "Notfallnummer" eingerichtet wird, unter der man schnell und unbürokratisch eine Reinigung solcher Müllhalden im Straßenbild beantragen kann.
"Da liest man in der Zeitung, dass Mannheim dreckig wäre, reibt sich verwundert die Augen und dann läuft man direkt auf einen solchen Dreckberg auf.", denkt Kubinski, dass die Rheinauer sicherlich hinter Maßnahmen stehen, die das unachtsame oder bewusste Dreck-Wegwerfen unterbinden.

 

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