Bis 2017 modernisiert die GBG 200 Wohnungen in der Neckarstadt-West und bietet sie zu günstigen Mieten wieder an. "Wir benötigen mehr solcher Projekte", sagt der stellevertretende Fraktionsvorsitzende Reinhold Götz. Zu diesem Thema können Sie am 11. Juli um 19 Uhr im Stadthaus mitdiskutieren!
Auch in Mannheim stiegen die Mietpreise in den vergangenen Jahren. Zwar ist die Situation wesentlich ruhiger als in Großstädten wie München oder Hamburg. Aber gerade kleine Haushalte mit geringem Einkommen haben zunehmend Schwierigkeiten, passende Wohnungen zu finden. Ähnliches gilt auch für Alleinerziehende und Familien mit mehreren Kindern.
Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft GBG saniert nun 200 ihrer Wohnungen in der Ludwig-Jolly-Straße und der Untermühlaustraße in der Neckarstadt-West und bietet sie anschließend zu weiterhin günstigen Mieten wieder an.
Genau die Richtung
Für SPD-Stadtrat Reinhold Götz ist es genau das richtige Vorgehen. Der stellevertretende Vorsitzende des Bezirksbeirats Neckarstadt-West erklärt: „Gerade für Singles, Studierende und kleine Haushalte mit einem eher geringen Einkommen wird das Angebot in der Stadt zunehmend knapp. Viele von ihnen suchen kleine Wohneinheiten zu bezahlbaren Preisen. Da es immer mehr Menschen gibt, die beispielsweise alleine in kleinen Haushalten wohnen, die Nachfrage also zunimmt, steigen auch oft die Preise.“
Dass die Stadt weitere Angebote in diesem Sektor schaffen muss, steht für Götz außer Frage: „Wir haben insgesamt genügend Wohnraum in Mannheim. Nur passt er häufig nicht mehr zu den heutigen Wünschen und Bedürfnissen der Menschen. Manche Gebäude sind einfach zu alt, vom Wohnkomfort oder energetisch nicht auf aktuellem Stand. Außerdem gibt es einfach auch zu wenige kleinere Wohnungen. Der von der GBG eingeschlagene Weg geht genau in die richtige Richtung. Deshalb hat der Gemeinderat in seiner vergangenen Sitzung den knapp 1,5 Millionen Euro zugestimmt, die von der Stadt notwendig waren, um diese Maßnahmen realisieren zu können. Hinzu kommen Zuschüsse über 2,8 Millionen Euro vom Land. Am Ende erhalten wir modernisierte Wohnungen zu einem akzeptablen Mietpreis zwischen fünf und sechs Euro für den Quadratmeter. Davon benötigen wir mehr!“
Diskussion am 11. Juli
Götz lobt auch die Maßnahmen, die das Projekt begleiten: So sind die Bürgerinnen und Bürger intensiv an den Arbeiten beteiligt. Durch Anpassung der Straßenverläufe und Ansiedlung von Gewerbe wird das Gebiet in der Neckarstadt-West sicherlich attraktiver.
Am 11. Juli diskutiert um 19 Uhr im Stadthaus in N 1 der baden-württembergische Justizminister Rainer Stickelberger zum Thema bezahlbares Wohnen. Mit dabei sind unter anderem auch Stadträtin und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion, Marianne Bade sowie Mannheims Bundestagsabgeordneter Stefan Rebmann.