
Interesse an der Bundesgartenschau groß: Kurz vor der Entscheidung im Gemeinderat diskutierte die SPD-Gemeinderatsfraktion mit den Bürgerinnen und Bürgern über die BUGA 2023 in Mannheim.
SPD Mannheim - Seckenheim Hochstätt Suebenheim
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Interesse an der Bundesgartenschau groß: Kurz vor der Entscheidung im Gemeinderat diskutierte die SPD-Gemeinderatsfraktion mit den Bürgerinnen und Bürgern über die BUGA 2023 in Mannheim.
Vor der Entscheidung im Gemeinderat über die Bewerbung Mannheims für die Bundesgartenschau 2023 lud die SPD-Gemeinderatsfraktion erneut interessierte Bürgerinnen und Bürgern zum Meinungsaustausch ein. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Reinhold Götz begrüßte etwa 80 Gäste im Kulturhaus Käfertal und informierte über den derzeitigen Sachstand. Gemeinsam mit ihm hörten sich Stadtrat Dr. Boris Weirauch und SPD-Kreisvorsitzender Wolfgang Katzmarek die Anliegen der Menschen an.
Die Au ist und bleibt Landschaftsschutzgebiet
Konversionsexperte Reinhold Götz betonte in seiner Präsentation, dass es sich bei der Bundesgartenschau um eine Chance für Generationen handelt: „Sie leistet einen wichtigen Beitrag für die Stadtentwicklung im Zuge der Konversion. 60 Prozent der Spinelli-Kasernen werden begrünt. Um Mannheim ökologisch weiterzuentwickeln, ist die BUGA genau der richtige Ansatz.“
Die Gartenschau sei ein wichtiger Schritt in Richtung des Großen Grünzugs, der zwischen Neckar und Rhein entstehen könnte. Götz erklärte: „Wir könnten ein neues Bild von unserer Stadt bekommen. Fast wie nebenbei würden sich etwa drei Millionen Besucherinnen und Besucher überzeugen, welche Naturpotenziale eine Großstadt bietet.“
Stadtrat Götz erklärte, welche Ideen es zur Bundesgartenschau gibt.
Ein zentrales Anliegen vieler Wortmeldungen an diesem Abend war die Gestaltung des Landschaftsschutzgebietes der Feudenheimer Au im Zuge der weiteren Planungen. Stadtrat Götz plädierte für eine gemeinsame Entwicklung: „Die Au ist und bleibt Landschaftsschutzgebiet. Das beschließen wir exakt so im Gemeinderat. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern möchten wir die Au weiterentwickeln und aufwerten.“
Unterstützt wurde er von Stadtrat Dr. Boris Weirauch: „Es handelt sich um einen Prozess, bei dem sich alle Bürgerinnen und Bürger direkt beteiligen können. Es ist wichtig, alle Interessierten miteinzubeziehen. Insbesondere die Kleingärtner und Landwirte aber auch die unmittelbar Betroffenen. Deshalb bin ich für jede Nachricht und Meinung dankbar, die wir von Ihnen bekommen.“
Verkehrsalternativen prüfen
Lebhaft diskutiert wurde die Verkehrssituation um die Au und die Straße Am Aubuckel. Die Mehrheit der Anwesenden war sich einig, dass eine neue Verkehrsführung an dieser Stelle wünschenswert wäre.
Götz unterstrich: „Wir könnten endlich die Bevölkerung vor allem in Feudenheim und Käfertal entlasten. Auch das mögliche Gelände der Bundesgartenschau würde nicht durch die Straße getrennt. Da nach Ansicht von Verkehrsexperten keine einfache Lösung möglich ist, müssen wir alle Möglichkeiten prüfen. Aus Sicht der SPD gehört dazu vor allem die Realisierung einer Untertunnelung der Riedbahnstrecke zur Dudenstraße. Ob dann eine Verbreiterung dieser Straße und eine erweiterte Einfädelung in die Feudenheimer Straße erfolgen können, soll ebenfalls Teil des Prüfauftrags für die Verkehrsplaner werden. Ein Verkehrsgutachten dazu soll im Laufe des Jahres neue Erkenntnisse bringen.“
Breite Beteiligung gewollt
Zahlreiche Rednerinnen und Redner gingen auf die ökologischen Perspektiven ein, die Mannheim mit der Ausrichtung der Bundesgartenschau verknüpfen kann. Dabei wurde an Verkehrsberuhigung, neue Radwege und immer wieder an den Grünzug gedacht.
Stadtrat Dr. Weirauch bemerkte: „Die Menschen spüren, welche Gelegenheiten die Bundesgartenschau bietet. Ich bin mir sicher, dass wir am Ende mit breiter Zustimmung der Bevölkerung rechnen können. Um dies zu erreichen, möchten wir, dass sich viele beteiligen. Wir möchten eine BUGA von Mannheimerinnen und Mannheimern für Mannheim.“
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