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"Lange Schatten". Der Erziehungswissenschaftler Peter Petersen und der Nationalsozialismus.

Ankündigungen

Vortrag und Podiumsdiskussion Veranstaltungsort: Peter-Petersen-Schule Schönau, 2. Dezember 2009, 19.30 Uhr

Vor einigen Monaten veröffentlichte die Frankfurter Rundschau unter dem Titel „Reformer oder Propagandisten?“ (06.07.2009) einen Beitrag zur Rolle des Reformpädagogen Peter Petersen in der Zeit des Nationalsozialismus. Der Artikel nahm Bezug auf die Habilitationsschrift von Dr. Benjamin Ortmeyer, der in seiner Arbeit zahlreiche Belege für die ideologische Gefolgschaft von Peter Petersen mit dem Nationalsozialismus vorlegte. Grund genug, uns zu fragen, wie geht wir in Mannheim mit einem solchen Erbe um? Wie geht eine Schule mit diesem Thema um? Da wir keine pressewirksame Skandalisierung dieser sensiblen Problematik wünschten, haben wir uns entschlossen, gemeinsam mit dem Autor des Buches Dr. Benjamin Ortmeyer, Vertretern der Schule und Schülerschaft sowie dem Vorsitzenden der SPD-Gemeinderatsfraktion Dr. Stefan Fulst-Blei im Rahmen eines Einführungsvortrages und einer Podiumsdiskussion über die Frage des angemessenen Umgangs mit diesem Erbe zu diskutieren. Auf diesem Weg wollen wir einerseits in einen kritischen und ergebnisoffenen Diskurs über den Pädagogen und die Person Peter Petersen, seine Weltanschauung und sein Engagement für den Nationalsozialismus treten und andererseits unser Verhältnis zum Namensgeber eines angesehenen und über die Stadtteilgrenzen hinaus bekannten Gymnasiums klären.

 

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