(v.l.n.r.): Mitri Raheb (Präsident Diyar Betlehem), Hanna Vatter und Stefan Rebmann (MdB) Hanna Vatter (19) von den Jusos Mannheim nahm auf Einladung von Stefan Rebmann, MdB, am Planspiel Zukunftsdialog der SPD-Bundestagsfraktion teil, das vom 06. Bis 08.Mai in Berlin im Bundestag stattfand.
140 politisch interessierte junge Leute von 15 bis 20 Jahren reisten aus allen SPD-Wahlkreisen an, um ihren politischen Blickwinkel auf aktuelle Themen zu richten. Es sollte Arbeitsgemeinschaften (AGen) zu Wirtschafts-, Gleichstellungs- und Arbeitsmarktpolitik, Integration und Bildung geben. Das Rollenspiel, bei welchem die Jugendlichen die Rolle eines/einer Bundestagsabgeordneten einnahmen, fand realitätsgetreu im Bundestag statt. Nach der Begrüßung durch die Parlamentarische Geschäftsführerin Petra Ernstberger wurden analog zur konstituierenden Sitzung der Bundestagsfraktion, der Fraktionsvorsitzende und die Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt. Danach begannen die verschiedenen AGen, die schon im Vorfeld je nach angegebener Präferenz durch das betreuende Team zusammengestellt wurden, mit ihrer Arbeit.
Aufgabe war, Anträge zu verfassen, welche die aktuelle Situation in den Augen der Jugendlichen in den verschiedenen Bereichen verbessern sollen. Das Erarbeitete wurde im Anschluss den zuständigen AGen innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion vorgestellt.
Dabei wurde konstruktiv über die Anträge mit den Abgeordneten diskutiert und mit deren inhaltlicher Arbeit verglichen.
Abschließend fand eine Fraktionssitzung mit allen TeilnehmerInnen statt, bei welcher die Gesetzesanträge verabschiedet wurden.
Ich selbst als Teilnehmerin habe mich mit dem Konzept und dessen Umsetzung sehr wohl gefühlt. Der Ablauf war strukturell sehr gut geplant, besonders die Nähe zu den Mitgliedern der Fraktion hat mich beeindruckt. Ich habe wahrgenommen, dass die Ansicht junger Leute respektiert und sogar geschätzt wird. Wir hatten eine großartige Chance gemeinschaftlich sowohl Einblick in politische Arbeit im Bundestag zu finden, als auch die eigene Intention, den eigenen Standpunkt als junge Menschen, in den Anträgen zu gesellschaftspolitischen Problemlagen zu verdeutlichen.
Abschließend kann ich sagen, dass mich das Planspiel darin bestärkt hat, mich weiterhin aktiv in die politische Arbeit einzubringen. Desweiteren hatte ich den Eindruck, dass viele politisch Interessierte, jedoch noch nicht aktive Jugendliche durch den eigenen Erfolg im Zukunftsdialog Motivation gefunden haben sich einzubringen, um unsere Gesellschaft zum Guten hin zu verändern.
Ein Bericht von Hanna Vatter